Wo verdienen Studenten am besten? Wo wollen sie arbeiten? Und auf was müssen sie achten?

In Deutschland gibt es immer mehr Studenten – und immer mehr brauchen einen Job. Allein in den letzten zehn Jahren ist ihre Zahl von zwei auf rund drei Millionen gestiegen. Zwei Drittel der Studierenden gehen regelmäßig neben der Uni arbeiten.

Einer der größten Arbeitgeber für Studenten ist der Personaldienstleister Studitemps. „Wir vermitteln unsere Studenten an über 1.000 Unternehmen wie die Deutsche Bahn, Media Markt oder NDR Media.” – sagt Studitemps CEO Eckhard Köhn. Sein Unternehmen hat ein breites Kundenspektrum: Von Testlabors bis zu Logistik-, Mobility- oder IT-Unternehmen.

Jeden Monat registrieren sich über 13.000 Hochschüler auf der Plattform. 45.000 Bewerbungen gehen monatlich auf die Studitemps Jobs ein. Innerhalb von zehn Jahren wurden bei Studitemps über 125 Mio. Euro Lohn an Studierende ausgezahlt. 

Studitemps CEO Eckhard Köhn: „Auf unserer zugehörigen Jobplattform Jobmensa sind 5.800 Jobs online, aus denen Studenten wählen können. Derzeit haben wir monatlich 8.000 junge Leute auf unserer Gehaltsliste und helfen ihnen dabei, ihr Studium zu finanzieren. In dieser Studie wollen wir zeigen, welche Jobs die gefragtesten und welche die bestbezahlten sind. Außerdem zeigen wir regionale Unterschiede im durchschnittlichen Gehalt für Studenten auf.”  

Untersucht wurden rund 12.000 Stellenangebote zwischen 01. März – 30. Juni 2019

Die durchschnittlichen Stundenlöhne in den 49 bevölkerungsreichsten Studentenstädten gehen auf die Fachkraft 2030 Studie der Studitemps GmbH in Zusammenarbeit mit der Maastricht University zurück – befragt wurden über 22.000 Studierende im März 2019. 

Bestbezahlte Jobs

Wer den richtigen Nebenjob wählt, kann damit nicht nur im Lebenslauf glänzen, sondern auch in kürzerer Zeit mehr verdienen. Das sind die bestbezahlten Jobs für Studenten: 

Für Studenten mit einem Händchen für IT gilt: Sie können sich den Arbeitgeber aussuchen und neben der Uni viel dazuverdienen. Selbst wenn Studierende sich die IT-Skills selbst beigebracht haben, stehen die Chancen gut. Ein Zeichen der Zeit: Studenten in IT-Jobs können in ihrer Nebentätigkeit sogar mehr verdienen als andere  nach ihrer Ausbildung.” – kommentiert Studitemps CEO Eckhard Köhn. 

Doch man muss nicht immer programmieren können, um einen gut bezahlten Nebenjob zu finden. Auch in sozialen Berufen können Studenten viel verdienen. Erstaunlich, sind die Gehälter in vielen Tätigkeiten aus diesem Bereich später doch vergleichsweise gering”, so Köhn.

Gefragteste Jobs – auf diese Jobs kommen die meisten Bewerbungen

„Die gefragtesten Jobs sind nicht unbedingt die bestbezahlten. Vielen Studierenden kommt es auf Flexibilität an. In der Logistik, als Fahrer oder im Call-Center können Schichten kurzfristig geplant werden. Außerdem ist die Arbeit auch am Wochenende oder abends möglich – also dann, wenn gerade keine Vorlesung ist. Für uns überraschend: Studenten schätzen beispielsweise in der Logistik die körperliche Arbeit als guten Ausgleich zum ständigen Lernen.” – erklärt Studitemps CEO Eckhard Köhn die unterschiedliche Nachfrage.

Arbeitszeit 

Interne Studitemps-Auswertungen für die vorlesungsfreie Zeit bestätigen, dass das Stundenvolumen in den vorlesungsfreien Monaten überdurchschnittlich stark ansteigt. Ebenso verdoppelt sich in diesem Zeitraum die Anzahl von Studenten, die wöchentlich mehr als 20 Stunden für Studitemps im Einsatz sind.

Die Anzahl der gewünschten Arbeitsstunden pro Woche während der Semesterferien steigt auf das Doppelte an. So liegt der durchschnittliche Wert von gewünschten Arbeitsstunden in der vorlesungsfreien Zeit bei wöchentlich 29,8. Im Vergleich dazu wünscht sich der Durchschnitt der befragten Studenten während der Vorlesungszeit exakt 15 Arbeitsstunden pro Woche. (Die Zahlen zu wöchentlich gewünschten Stunden gehen aus der Fachkraft 2030 Studie von Studitemps in Zusammenarbeit mit der Maastricht University aus dem Jahr 2017 hervor. Befragt wurden 17.000 Studierende.)

In welchen Städten Studenten am meisten verdienen

Regional gibt es teilweise große Unterschiede im durchschnittlichen Stundenlohn, den Studenten in ihrem Nebenjob erwarten können. Die größte Differenz liegt zwischen München (mit durchschnittlich 12,08 €) und Passau (10,13 €) – eine Differenz von 1,95 € pro Stunde. Die folgende Karte zeigt die 5 Städte mit dem höchsten durchschnittlichen Stundenlohn und die 5 Städte mit dem geringsten.

In den Trend-Städten München, Hamburg und Frankfurt verdienen Studenten am meisten das Geld ist aber durch höhere Mieten auch schnell wieder weg.” sagt Studitemps CEO Eckhard Köhn.

Für ihn besonders auffällig: Selbst bei Studentenjobs hinkt der Osten in Sachen Gehalt noch hinterher. Bis auf Berlin und Potsdam finden sich keine ostdeutschen Städte unter den Top 30”, so Köhn. Es gibt aber auch positive Entwicklungen. So ist das durchschnittliche Gehalt für Studenten bundesweit seit 2014 um 22 Prozent gestiegen – von 9,23 € auf 11,29€.”

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zum Thema beliebteste Studentenjobs finden Sie in unserem dazugehörigen Blogbeitrag.

 

Über Studitemps

Studitemps hat sich als Personaldienstleister auf die Überlassung von Studenten sowie die Vermittlung von Absolventen und Young Professionals spezialisiert. Das im Jahr 2008 von den WHU-Absolventen Benjamin Roos und Andreas Wels gegründete Unternehmen (studitemps.de) ist an 21 Standorten bundesweit vertreten, beschäftigt intern 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und jeden Monat etwa 6.500 Studierende. Als Betreiber von Jobmensa (jobmensa.de) kann Studitemps auf Deutschlands größte Online-Jobbörse für Studierende als Rekrutierungskanal zurückgreifen, zudem bietet Studitemps mit dem Portal Jobeinstieg (jobeinstieg.de) ein stetig erweitertes Angebot für Absolventen, die eine Vermittlung in Festanstellung suchen. Studitemps übernimmt das komplette Spektrum einer Personaldienstleistung von der Rekrutierung über die Auswahl, den Vertragsabschluss, die Zeiterfassung bis hin zur Lohnabrechnung. Die gesamte Prozesskette wird hierbei Schritt für Schritt digitalisiert, um einfache, schnelle und verlässliche Lösungen für Unternehmen und Arbeitnehmer zu bieten und es diesen zu ermögichen, den Fokus auf das Wesentliche zu legen: die Arbeit selbst. Studenten, Absolventen und Unternehmen haben die Wahl, persönlich vor Ort beraten zu werden oder sämtliche Prozesse digital abzuwickeln.

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