Unbeliebt: Bankwesen bei akademischen Berufseinsteigern nicht hoch im Kurs

Unternehmen des Bankensektors erreichen bei einer durchschnittlichen Bekanntheit unter Studentinnen und Studenten einen Wert von 66 Prozent. Das ergab eine Befragung von Studierenden im Rahmen der bereits zum siebten Mal erhobenen Studienreihe „Fachkraft 2020“ von Studitemps.de und der Maastricht University.

Im Ranking liegt die Branche damit auf Rang 7, deutlich hinter den Spitzenreitern Einzelhandel (94 %: Platz 1) und Internet- und IT-Branche (91 %: Platz 2). Zum Vergleich: Der Maschinen- und Anlagenbau bildet mit 22 Prozent unter den zwölf untersuchten Branchen das Schlusslicht. Nur 30 Prozent der Studenten, die die Top-7-Unternehmen des Bankwesens kennen, halten diese auch für attraktiv. Lediglich Einzelhandel (27 %) und Telekommunikation (25 %) schneiden hier schlechter ab. Besonders beliebt ist hingegen die Automobilbranche mit 62 Prozent.

Mit einem Bekanntheitsgrad von 99 Prozent teilen sich Commerzbank und Deutsche Bank die Pole Position, der Abstand zur drittplatzierten Deutsche Postbank (97 %) beträgt jedoch gerade einmal zwei Prozentpunkte. Die Bank of America (49 %) kennt immerhin noch jeder zweite Studierende. Sie ist damit nur geringfügig bekannter als Goldman Sachs (45 %). JPMorgan Chase (31 %) und Credit Suisse (24 %) belegen die Ränge 6 und 7.

Obwohl beinahe allen Studierenden bekannt, bekunden vergleichsweise wenige zukünftige Absolventen Interesse an einer Karriere in den drei großen deutschen Banken. Mit 28 Prozent liegt die Commerzbank dabei knapp vor der Deutschen Bank (27 %) und der Deutschen Postbank (25 %). Nur die Bank of America (23 %) wird als karriereperspektivisch weniger interessant wahrgenommen. JP Morgan Chase hingegen erzielt den höchsten Wert von 50 Prozent.

Ausführliche Studienergebnisse zum Thema sind online abrufbar unter
https://studitemps.de/magazin/ansehensverlust-bankwesen-steht-bei-akademischen-berufseinsteigern-nicht-hoch-im-kurs

 

Über die Fachkraft 2030 Studie

Die „Fachkraft 2030″ ist eine Studienreihe zur wirtschaftlichen und allgemeinen Lebenssituation von Studenten und jungen Absolventen in Deutschland. Die von Constata in Kooperation mit dem Department of Labour Economics der Maastricht University durchgeführte Erhebung fand erstmals zu Beginn des Wintersemesters 2012/2013 statt. Insgesamt wurden in bisher neun Erhebungen über 200.000 Studenten aus ganz Deutschland befragt – zu wiederkehrenden und teils variierenden Themenkomplexen. Die Daten zur Studienreihe werden über Jobmensa erhoben. Hierbei handelt es sich um eine Jobplattform von Studitemps, über die sich bundesweit derzeit etwa [st_var_registrations] Studenten im Monat neu registrieren. Studitemps veröffentlicht einmal pro Jahr die neuesten Fachkraft-2030-Ergebnisse – erhältlich in gebundener Form oder als PDF.

Über Studitemps

Studitemps ist Deutschlands beliebtester digitaler Arbeitgeber für junge Talente. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Köln hat sich auf auf die Überlassung und Vermittlung von Studierenden, Absolventen und Young Professionals spezialisiert. Mit der Mischung aus persönlicher Betreuung, einer App für Studierende sowie einem gut ausgebauten Kundenportal bietet Studitemps Unternehmen und jungen Talenten größtmögliche Flexibilität, unkomplizierte Prozesse und hohe Reaktivität. Die über Jahre optimierte tiefe HR-Technologie hinter dem Unternehmen reduziert den bürokratischen Aufwand rechtssicher für alle Seiten auf ein Minimum und liefert ganzheitliche Tech-basierte Lösungen. Das im Jahr 2008 gegründete Unternehmen (studitemps.de) ist bereits an 23 verschiedenen Standorten bundesweit vertreten, beschäftigt intern über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und jeden Monat mehr als  8.000 Studierende. Als Betreiber von Jobmensa (jobmensa.de) kann Studitemps auf Deutschlands größte Online-Jobbörse für Studierende als Rekrutierungskanal zurückgreifen.

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