Traumarbeitgeber für Absolventen: Null Nachwuchssorgen in der Internet- und IT-Branche

Die aktuelle Erhebung der Studienreihe „Fachkraft 2020“ zeigt: Die Internet- und IT-Branche hat derzeit scheinbar keine Nachwuchssorgen. Die Ergebnisse offenbaren, dass die Unternehmen der Branche bei Hochschülerinnen und Hochschülern nicht nur ausnehmend bekannt, sondern eben auch als Arbeitgeber attraktiv sind. Doch die Konzerne profitieren unterschiedlich stark von ihrer Bekanntheit.

Die Großen der Internet- und IT-Branche haben es zweifellos in den Alltag der meisten Studierenden deutscher Hochschulen geschafft. Nur die Top-Konzerne des Einzelhandels kennen durchschnittlich mehr Studienteilnehmerinnen und –teilnehmer (96 %). Die Internet- und IT-Sparte erreicht mit 91 Prozent Rang 2 im Ranking der Top-7-Unternehmen von 12 ausgewählten Branchen. Damit liegt der Sektor ganze 69 Prozentpunkte vor dem im „Fachkraft 2020“-Branchenranking letztplatzierten Maschinen- und Anlagenbau (22 %).

Wichtiger noch als die Bekanntheit ist im Hinblick auf die Sicherung des Fachkräftenachwuchses das Interesse der Studentinnen und Studenten, nach ihrem Abschluss in der Branche zu arbeiten. Dies ist bezüglich Internet und IT bei 56 Prozent der Fall. Damit kann nur die Automobilbranche (62 %) mehr zukünftige Absolventen für sich begeistern. Zum Vergleich: Im Bereich Telekommunikation Karriere zu machen, können sich nur 25 Prozent der zukünftigen Absolventen vorstellen.

Die drei bekanntesten Unternehmen der Internet- und IT-Branche, Google, Amazon sowie Apple, erreichen bei der Frage nach der Bekanntheit 99 Prozent – es kennt sie also fast jeder Studierende an deutschen Hochschulen. Auch Microsoft und Paypal stehen mit 98 Prozent Bekanntheit sehr gut da. Intel erreicht mit 87 Prozent Rang 6, während SAP (58 %) das Ranking mit dem siebten Platz beschließt.

69 Prozent der Befragten bewerten eine zukünftige Anstellung bei Microsoft als für sie persönlich attraktiv – Platz 1 im Vergleich der Top-7-Unternehmen des Metiers. Nur knapp dahinter rangieren die Konzerne Google (67 %) und SAP (65 %) auf den Rängen 2 und 3. SAP gewinnt somit im Verhältnis zum letzten Platz beim Bekanntheitsranking deutlich. Intel erzielt 56 Prozent positive Resonanz und lässt damit Amazon und Apple mit je 47 Prozent Zustimmung neun Prozentpunkte hinter sich. Für die beiden letzteren gilt demnach: Sehr bekannt, jedoch als Arbeitgeber vergleichsweise weniger interessant. Gleiches gilt für das auf Rang 7 angesiedelte Unternehmen Paypal (42 %).

Ausführliche Studienergebnisse zum Thema sind online abrufbar unter
https://studitemps.de/magazin/traumarbeitgeber-fuer-absolventen-null-nachwuchssorgen-in-der-internet-und-it-branche/

Über die Fachkraft 2030 Studie

Die „Fachkraft 2030″ ist eine Studienreihe zur wirtschaftlichen und allgemeinen Lebenssituation von Studenten und jungen Absolventen in Deutschland. Die von Constata in Kooperation mit dem Department of Labour Economics der Maastricht University durchgeführte Erhebung fand erstmals zu Beginn des Wintersemesters 2012/2013 statt. Insgesamt wurden in bisher neun Erhebungen über 200.000 Studenten aus ganz Deutschland befragt – zu wiederkehrenden und teils variierenden Themenkomplexen. Die Daten zur Studienreihe werden über Jobmensa erhoben. Hierbei handelt es sich um eine Jobplattform von Studitemps, über die sich bundesweit derzeit etwa [st_var_registrations] Studenten im Monat neu registrieren. Studitemps veröffentlicht einmal pro Jahr die neuesten Fachkraft-2030-Ergebnisse – erhältlich in gebundener Form oder als PDF.

Über Studitemps

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