Telekommunikationsbranche für Hochschulabsolventen unattraktiv

Berufliche Karriere in der Telekommunikationsbranche? „Nein danke“, lautet die Antwort vieler Studenten in Deutschland dazu. Konkret: Der Bereich der Telekommunikation ist die unbeliebteste Branche bei Studierenden und nimmt den letzten Platz im Vergleichsranking von 24 Branchen ein. Während es in der Spitze über 17 Prozent der Hochschülerinnen und Hochschüler in den Medien- und Verlagsbereich zieht, votierten am Ende des Rankings gerade einmal 0,7 Prozent für den Bereich der Telekommunikation. Das ist das Ergebnis einer Befragung unter 20.000 Studenten im Rahmen der Studienreihe „Fachkraft 2020“ von Studitemps.de und dem Department of Labour Economics der Maastricht University.

Trotz der schlechten Platzierung im Gesamtranking schneidet der Telekommunikationsbereich bei einzelnen Befragungskriterien sogar sehr gut ab: So sprechen die befragten Studierenden der Branche bei der Frage nach der erwarteten Jobzufriedenheit 7,78 von 10 möglichen Punkten zu – Platz 1 im Gesamtbranchenranking dieser Kategorie. Hinzu kommt, dass lediglich 26 Prozent der Befragten Sorge vor anfänglicher Arbeitslosigkeit haben.

Bei den Studierenden, die es in die Telekommunikationsbranche zieht, wird als zukünftiger Arbeitgeber klar die Deutsche Telekom mit 39,6 Prozent favorisiert. Es folgen Vodafone mit 28,1 Prozent und Telefónica mit 10,7 Prozent Die Ränge 4 und 5 gehen an Kabel Deutschland und Unitymedia.

Tabelle: Beliebteste Arbeitgeber im Telekommunikationsbereich

Platz – Unternehmen – Wunscharbeitgeber für…*

1) Deutsche Telekom (39,6 %)
2) Vodafone (28,1 %)
3) Telefonica Deutschland Holding (10,7 %)
4) Kabel Deutschland (7 %)
5) Unitymedia (5,2 %)

* = Anteil aller Branchen-Interessenten

Studitemps-Geschäftsführer Eckhard Köhn: „Ein Grund für die gute Platzierung der Deutschen Telekom kann darin liegen, dass sie explizit passende Jobprofile für Studenten in ihrem Customer Support anbietet. Studierende können aufgrund von flexiblen Arbeitsmodellen so Job und Studium verbinden und die Deutsche Telekom als Arbeitgeber früh kennenlernen. Dies kann nicht den Schnitt der ganzen Branche verbessern, zeigt sich jedoch deutlich in der führenden Position der Deutschen Telekom im Unternehmensranking.“

Ausführliche Studienergebnisse sowie das komplette Ranking der beliebtesten Branchen sind online abrufbar unter:
studitemps.de/magazin/letzter-platz-telekommunikationsbranche-bei-absolventen-sehr-unbeliebt

Über die Fachkraft 2030 Studie

Die „Fachkraft 2030″ ist eine Studienreihe zur wirtschaftlichen und allgemeinen Lebenssituation von Studenten und jungen Absolventen in Deutschland. Die von Constata in Kooperation mit dem Department of Labour Economics der Maastricht University durchgeführte Erhebung fand erstmals zu Beginn des Wintersemesters 2012/2013 statt. Insgesamt wurden in bisher neun Erhebungen über 200.000 Studenten aus ganz Deutschland befragt – zu wiederkehrenden und teils variierenden Themenkomplexen. Die Daten zur Studienreihe werden über Jobmensa erhoben. Hierbei handelt es sich um eine Jobplattform von Studitemps, über die sich bundesweit derzeit etwa [st_var_registrations] Studenten im Monat neu registrieren. Studitemps veröffentlicht einmal pro Jahr die neuesten Fachkraft-2030-Ergebnisse – erhältlich in gebundener Form oder als PDF.

Über Studitemps

Studitemps hat sich als Personaldienstleister auf die Überlassung von Studenten sowie die Vermittlung von Absolventen und Young Professionals spezialisiert. Das im Jahr 2008 von den WHU-Absolventen Benjamin Roos und Andreas Wels gegründete Unternehmen (studitemps.de) ist an 21 Standorten bundesweit vertreten, beschäftigt intern 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und jeden Monat etwa 6.500 Studierende. Als Betreiber von Jobmensa (jobmensa.de) kann Studitemps auf Deutschlands größte Online-Jobbörse für Studierende als Rekrutierungskanal zurückgreifen, zudem bietet Studitemps mit dem Portal Jobeinstieg (jobeinstieg.de) ein stetig erweitertes Angebot für Absolventen, die eine Vermittlung in Festanstellung suchen. Studitemps übernimmt das komplette Spektrum einer Personaldienstleistung von der Rekrutierung über die Auswahl, den Vertragsabschluss, die Zeiterfassung bis hin zur Lohnabrechnung. Die gesamte Prozesskette wird hierbei Schritt für Schritt digitalisiert, um einfache, schnelle und verlässliche Lösungen für Unternehmen und Arbeitnehmer zu bieten und es diesen zu ermögichen, den Fokus auf das Wesentliche zu legen: die Arbeit selbst. Studenten, Absolventen und Unternehmen haben die Wahl, persönlich vor Ort beraten zu werden oder sämtliche Prozesse digital abzuwickeln.

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