Telekommunikationsbranche als Arbeitgeber bei Studenten out

Eine aktuelle Erhebung der Studienreihe „Fachkraft 2020“ zeigt, dass der Telekommunikationsbereich bei akademischen Jobeinsteigern einen schweren Stand hat – trotz innovativer Produkte und trendigem Life-Style-Image. Dabei spielt es insgesamt eine eher untergeordnete Rolle, um welches Unternehmen es sich im Einzelnen handelt: Die gesamte Branche muss um ihren Nachwuchs kämpfen.

Befragt wurden etwa 25.000 Studentinnen und Studenten deutscher Hochschulen zu den Top-7-Unternehmen von 12 ausgesuchten Branchen. Mit einem Bekanntheitsgrad von 73 Prozent landeten die Vertreter des Telekommunikationssektors im Ranking der Studienreihe „Fachkraft 2020“ auf dem 6. Platz. Zum Vergleich: Am oberen Ende des Vergleichstableaus findet sich der Einzelhandel mit einer Bekanntheit von 94 Prozent, am unteren Ende der Maschinen- und Anlagenbau mit lediglich 22 Prozent

Wenig Grund für einen optimistischen Blick auf den zukünftigen Fachkräftenachwuchs liefert das Resultat der Befragung hinsichtlich der Arbeitgeberattraktivität. Nur durchschnittlich 25 Prozent der Studierenden, denen die großen „Marken“ der Branche bekannt sind, würden nach ihrem Abschluss gerne dort arbeiten. Damit belegt der Telekommunikationssektor den letzten Platz, direkt hinter dem Einzelhandel mit 27 Prozent – weit entfernt von den für zukünftige Absolventen als potenzielle Arbeitgeber attraktivsten Sparten Automobilindustrie (62 %) sowie Internet und IT (56 %).

Im Bekanntheitsvergleich schiebt sich Vodafone (99 %) ganz knapp vor die Deutsche Telekom (98 %) an die Spitze. 93 Prozent der Studentinnen und Studenten kennen das Unternehmen 1&1, das damit an dritter Stelle steht und Kabel Deutschland (81 %) auf den vierten Rang verweist. Etwa jedem zweiten Befragten ist Unitymedia (51 %) ein Begriff, bei Telefónica Deutschland sind es 45 Prozent. Freenet bekleidet mit 37 Prozent den letzten Platz im Vergleich der Top-7.

Bei einem Bekanntheitswert von 98 Prozent können 32 Prozent im Attraktivitätsranking nur enttäuschen, selbst wenn die Deutsche Telekom damit innerhalb des Telekommunikationssektors den ersten Rang belegt. Das bedeutet konkret: Fast jeder Befragte kennt das Unternehmen, aber nur knapp jeder Dritte davon hält eine Karriere nach dem Abschluss ebendort für attraktiv. Gleich dahinter rückt der Konzern Unitymedia (29 %) und erreicht Platz 2, liegt damit jedoch nur einen Prozentpunkt vor 1&1 (28 %) auf Platz 3. Die Ränge 4 bis 6 liegen mit 25 Prozent (Vodafone), 24 Prozent (Kabel Deutschland) und 22 Prozent (Freenet) ebenfalls sehr nah beieinander. Deutlich abgeschlagen auf dem letzten Platz findet sich das Unternehmen Telefónica Deutschland mit lediglich 10 Prozent.

Ausführliche Studienergebnisse zum Thema sind online abrufbar unter
https://studitemps.de/magazin/telekommunikationsbranche-als-arbeitgeber-bei-studenten-out/

 

Über die Fachkraft 2030 Studie

Die „Fachkraft 2030″ ist eine Studienreihe zur wirtschaftlichen und allgemeinen Lebenssituation von Studenten und jungen Absolventen in Deutschland. Die von Constata in Kooperation mit dem Department of Labour Economics der Maastricht University durchgeführte Erhebung fand erstmals zu Beginn des Wintersemesters 2012/2013 statt. Insgesamt wurden in bisher neun Erhebungen über 200.000 Studenten aus ganz Deutschland befragt – zu wiederkehrenden und teils variierenden Themenkomplexen. Die Daten zur Studienreihe werden über Jobmensa erhoben. Hierbei handelt es sich um eine Jobplattform von Studitemps, über die sich bundesweit derzeit etwa [st_var_registrations] Studenten im Monat neu registrieren. Studitemps veröffentlicht einmal pro Jahr die neuesten Fachkraft-2030-Ergebnisse – erhältlich in gebundener Form oder als PDF.

Über Studitemps

Studitemps hat sich als Personaldienstleister auf die Überlassung von Studenten sowie die Vermittlung von Absolventen und Young Professionals spezialisiert. Das im Jahr 2008 von den WHU-Absolventen Benjamin Roos und Andreas Wels gegründete Unternehmen (studitemps.de) ist an 21 Standorten bundesweit vertreten, beschäftigt intern 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und jeden Monat etwa 6.500 Studierende. Als Betreiber von Jobmensa (jobmensa.de) kann Studitemps auf Deutschlands größte Online-Jobbörse für Studierende als Rekrutierungskanal zurückgreifen, zudem bietet Studitemps mit dem Portal Jobeinstieg (jobeinstieg.de) ein stetig erweitertes Angebot für Absolventen, die eine Vermittlung in Festanstellung suchen. Studitemps übernimmt das komplette Spektrum einer Personaldienstleistung von der Rekrutierung über die Auswahl, den Vertragsabschluss, die Zeiterfassung bis hin zur Lohnabrechnung. Die gesamte Prozesskette wird hierbei Schritt für Schritt digitalisiert, um einfache, schnelle und verlässliche Lösungen für Unternehmen und Arbeitnehmer zu bieten und es diesen zu ermögichen, den Fokus auf das Wesentliche zu legen: die Arbeit selbst. Studenten, Absolventen und Unternehmen haben die Wahl, persönlich vor Ort beraten zu werden oder sämtliche Prozesse digital abzuwickeln.

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