STUDITEMPS offizieller Förderer des DHB-Elitekaders

Per Saldo wollen rund 15 Prozent der Studierenden aus Nordrhein-Westfalen im Anschluss an den höchsten angestrebten Abschluss abwandern. Sie planen den beruflichen Einstieg in einer anderen Region Deutschlands – oder sogar im Ausland. Zu diesem Ergebnis kommt die Studienreihe „Fachkraft 2020“, die von STUDITEMPS in wissenschaftlicher Kooperation mit der Maastricht University zweimal pro Jahr veröffentlicht wird. Fast 20.000 Studierende hatten im zurückliegenden März an einer bundesweiten Online-Befragung zur Neuauflage der Studie für das Sommersemester 2013 teilgenommen.

Das Gros der Wanderungsbewegung aus NRW findet auf nationaler Ebene statt. So gaben 12 Prozent der Befragten an, ihren Lebensmittelpunkt für den beruflichen Einstieg in ein anderes Bundesland verlagern zu wollen. In NRW ansässige Unternehmen laufen damit Gefahr, am erwerbsbiografisch wegweisenden Übergang von akademischer zu beruflicher Laufbahn einen nicht unerheblichen Verlust an Mitarbeiterpotenzial zu erleiden – Stichwort: Fachkräftesicherung. „Auch Nordrhein-Westfalen hat offensichtlich Probleme, die selbst ausgebildeten Absolventen perspektivisch zu halten“, stellt STUDITEMPS-Geschäftsführer Benjamin Roos fest, „daher sind detaillierte Kenntnisse hierüber für die Einschätzung von Unternehmensentwicklungen auf regionaler Ebene von höchstem Wert – gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels.“

Und der Blick auf einzelne Abschlussarten? 13 Prozent der Studierenden, die als höchsten akademischen Grad den Bachelor anstreben, wollen Nordrhein-Westfalen innerhalb Deutschlands verlassen. Noch schwerer wiegen derartige Planungen derzeit beim Master, denn er ist der mit Abstand beliebteste Abschluss in Deutschland. Entsprechend hoch ist hier die Zahl der angehenden Absolventen, laut der vorliegenden Befragung geben fast zwei Drittel der Studierenden in NRW an, den Master als höchsten akademischen Grad zu favorisieren. 11 Prozent davon wollen nach dem Abschluss für den Jobeinstieg innerhalb der Bundesrepublik abwandern. Und auch bei den akademischen Spitzenkräften ist mit einem beträchtlichen nationalen Brain Drain zu rechnen: So geben 15 Prozent der Promovierenden an, den eigenen Jobeinstieg außerhalb von NRW angehen zu wollen.

Ein besonderes Augenmerk genießen im Zuge der Fachkräftediskussion die so genannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Sie werden als Indikator für die Innovations- und Zukunftsfähigkeit einzelner Wirtschaftsstandorte angesehen. „Dies deckt sich mit unseren Erfahrungen als Personaldienstleister für Studenten und junge Absolventen“, sagt Roos, „das personelle Interesse zahlreicher Kunden ist im MINT-Bereich besonders stark ausgeprägt – insbesondere beim Mittelstand.“ Laut Befragung ist für NRW damit zu rechnen, dass (in Summe dieser Fachbereiche) rund 19 Prozent der Studierenden nach dem Abschluss in ein anderes Bundesland ziehen wollen. Dennoch bleibt festzuhalten, dass sich die Fachkräftesituation in Nordrhein-Westfalen im Vergleich zu anderen Bundesländern aus West und Ost statistisch recht gut darstellt. Rheinland-Pfalz beispielsweise hat sich auf den Verlust von über 50 Prozent seiner Jungakademiker einzustellen, Brandenburg sogar auf fast 80 Prozent. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.studitemps.de/presse/studie-fachkraft-2020.

 

Über die Fachkraft 2030 Studie

Die „Fachkraft 2030″ ist eine Studienreihe zur wirtschaftlichen und allgemeinen Lebenssituation von Studenten und jungen Absolventen in Deutschland. Die von Constata in Kooperation mit dem Department of Labour Economics der Maastricht University durchgeführte Erhebung fand erstmals zu Beginn des Wintersemesters 2012/2013 statt. Insgesamt wurden in bisher neun Erhebungen über 200.000 Studenten aus ganz Deutschland befragt – zu wiederkehrenden und teils variierenden Themenkomplexen. Die Daten zur Studienreihe werden über Jobmensa erhoben. Hierbei handelt es sich um eine Jobplattform von Studitemps, über die sich bundesweit derzeit etwa [st_var_registrations] Studenten im Monat neu registrieren. Studitemps veröffentlicht einmal pro Jahr die neuesten Fachkraft-2030-Ergebnisse – erhältlich in gebundener Form oder als PDF.

Über Studitemps

Studitemps hat sich als Personaldienstleister auf die Überlassung von Studenten sowie die Vermittlung von Absolventen und Young Professionals spezialisiert. Das im Jahr 2008 von den WHU-Absolventen Benjamin Roos und Andreas Wels gegründete Unternehmen (studitemps.de) ist an 21 Standorten bundesweit vertreten, beschäftigt intern 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und jeden Monat etwa 6.500 Studierende. Als Betreiber von Jobmensa (jobmensa.de) kann Studitemps auf Deutschlands größte Online-Jobbörse für Studierende als Rekrutierungskanal zurückgreifen, zudem bietet Studitemps mit dem Portal Jobeinstieg (jobeinstieg.de) ein stetig erweitertes Angebot für Absolventen, die eine Vermittlung in Festanstellung suchen. Studitemps übernimmt das komplette Spektrum einer Personaldienstleistung von der Rekrutierung über die Auswahl, den Vertragsabschluss, die Zeiterfassung bis hin zur Lohnabrechnung. Die gesamte Prozesskette wird hierbei Schritt für Schritt digitalisiert, um einfache, schnelle und verlässliche Lösungen für Unternehmen und Arbeitnehmer zu bieten und es diesen zu ermögichen, den Fokus auf das Wesentliche zu legen: die Arbeit selbst. Studenten, Absolventen und Unternehmen haben die Wahl, persönlich vor Ort beraten zu werden oder sämtliche Prozesse digital abzuwickeln.

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