Studentische Mieten steigen stark

Doch Studierende müssen weniger Stunden für ihre Miete arbeiten

04. September 2019 - Im Oktober startet an den Universitäten und Hochschulen das neue Semester - Wintersemester 2019 / 2020. Das ist die Zeit, in der ein Großteil der frischgebackenen Abiturienten ihr Studium beginnt - meistens in einer ihnen fremden Stadt. Entsprechend lang sind die Wartelisten für die begehrten und meist sehr preiswerten Wohnheimplätze.

„Wer keinen Platz vom Studentenwerk zugeschrieben bekommt, muss allein auf Wohnungssuche gehen. Das ist eine der größten Herausforderungen für angehende Studierende. Ein kleines Budget steht hier horrenden Preisen auf dem Wohnungsmarkt entgegen.” sagt Studitemps CEO Eckhard Köhn. Sein Unternehmen Studitemps ist Deutschlands größter Personaldienstleister für Studentenjobs. Derzeit hat Studitemps monatlich 8.000 junge Leute auf der Gehaltsliste und hilft ihnen dabei, ihr Studium zu finanzieren. 

„Gerade zu Semesterbeginn begegnen wir immer wieder Studierenden, die sehr schnell einen Job benötigen. Meist haben sie die Kosten des Studiums unter- und die Chance auf einen Wohnheimplatz  überschätzt. Das Extrembeispiel München zeigt wie angespannt die Lage der Wohnheimplätze ist: Hier  waren im Wintersemester 18/19 10.000 Studierende auf der Warteliste.”  – ergänzt Köhn.

Die folgenden Auswertungen dazu stammen aus der “Fachkraft 2030 Studie” von Studitemps in Zusammenarbeit mit dem Department of Labour Economics der Maastricht University. Im März 2019 wurden insgesamt rund 22.000 Studierende aus ganz Deutschland dazu befragt.