Studenten in Medienberufen: 44 Prozent haben Angst vor anfänglicher Arbeitslosigkeit

Über 17 Prozent aller angehenden Hochschulabsolventen möchten nach dem Studium am liebsten in der Medien- und Verlagsbranche arbeiten. Damit ist diese Branche am beliebtesten von allen Branchen beim akademischen Nachwuchs – noch vor der Automobilindustrie (11,9 %) und der Unternehmensberatung (7,4 %).
Dies ist das Ergebnis einer Befragung unter 20.000 Studenten im Rahmen der Studienreihe „Fachkraft 2020“ von Studitemps und dem Department of Labour Economics der Maastricht University.

Sven König, Geschäftsführer VDZ Akademie des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger: „Der VDZ und die VDZ Akademie unterstützen journalistische Nachwuchsförderung seit vielen Jahren, daher freuen wir uns über so ein positives Ergebnis. Wer in der Verlagsbranche tätig ist, arbeitet äußerst unternehmerisch, in spannenden inhaltlichen Umfeldern, mit kreativen Menschen, gestaltet den Medienwandel maßgeblich mit und arbeitet mit an einem wichtigen Grundgut, der Meinungs- und Pressevielfalt. Das macht unsere Branche so attraktiv.“

44 Prozent der Studenten haben jedoch große Sorge vor anfänglicher Arbeitslosigkeit bei dieser Berufswahl, was im Gesamtbranchen-Ranking der Studie den schlechtesten Platz von allen 24 ermittelten Branchen bedeutet. Eckhard Köhn, Managing Director Studitemps: „Die häufig eher negativen Nachrichten aus dem Medienbereich führen sicherlich mit zur großen Sorge beim akademischen Nachwuchs, eine Festanstellung zum Berufsstart bekommen. Hier ist die Branche aufgefordert, frühzeitig Vertrauen und langfristige Beziehungen aufzubauen – noch während des Studiums.”

Der moderate durchschnittliche Wunschlohn im Medienbereich ist mit 32.600 Euro brutto pro Jahr eventuell bereits ein Resultat aus diesen Berufsängsten. 46.900 Euro Wunsch-Einstiegsgehalt sind es dagegen bei der in diesem Bereich erstplatzierten Branche der Wirtschafts- und Steuerprüfung. Auch in anderen Kategorien vermag der Medien- und Verlagsbereich nur bedingt zu punkten: So erreicht bei der „erwarteten Jobzufriedenheit“ die Branche lediglich 6,83 von maximal 10 Punkten, was erneut einem Platz im hinteren Bereich des Gesamtbranchenrankings bedeutet.

Die Top-5 der am häufigsten genannten Wunsch-Arbeitgeber bei Studenten in der Medien- und Verlagsbranche sind:

1) ARD (15 %)
2) ProSiebenSat.1 (14 %)
3) ZDF (12 %)
4) Axel Springer (7 %)
5) Cornelsen (6 %)

(Die Prozentzahl gibt den Anteil aller Brancheninteressierten wieder.)

Ausführliche Studienergebnisse sowie das komplette Ranking der beliebtesten Branchen sind online abrufbar unter:
studitemps.de/magazin/traumziel-medienbranche

Über die Fachkraft 2030 Studie

Die „Fachkraft 2030″ ist eine Studienreihe zur wirtschaftlichen und allgemeinen Lebenssituation von Studenten und jungen Absolventen in Deutschland. Die von Constata in Kooperation mit dem Department of Labour Economics der Maastricht University durchgeführte Erhebung fand erstmals zu Beginn des Wintersemesters 2012/2013 statt. Insgesamt wurden in bisher neun Erhebungen über 200.000 Studenten aus ganz Deutschland befragt – zu wiederkehrenden und teils variierenden Themenkomplexen. Die Daten zur Studienreihe werden über Jobmensa erhoben. Hierbei handelt es sich um eine Jobplattform von Studitemps, über die sich bundesweit derzeit etwa [st_var_registrations] Studenten im Monat neu registrieren. Studitemps veröffentlicht einmal pro Jahr die neuesten Fachkraft-2030-Ergebnisse – erhältlich in gebundener Form oder als PDF.

Über Studitemps

Studitemps hat sich als Personaldienstleister auf die Überlassung von Studenten sowie die Vermittlung von Absolventen und Young Professionals spezialisiert. Das im Jahr 2008 von den WHU-Absolventen Benjamin Roos und Andreas Wels gegründete Unternehmen (studitemps.de) ist an 21 Standorten bundesweit vertreten, beschäftigt intern 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und jeden Monat etwa 6.500 Studierende. Als Betreiber von Jobmensa (jobmensa.de) kann Studitemps auf Deutschlands größte Online-Jobbörse für Studierende als Rekrutierungskanal zurückgreifen, zudem bietet Studitemps mit dem Portal Jobeinstieg (jobeinstieg.de) ein stetig erweitertes Angebot für Absolventen, die eine Vermittlung in Festanstellung suchen. Studitemps übernimmt das komplette Spektrum einer Personaldienstleistung von der Rekrutierung über die Auswahl, den Vertragsabschluss, die Zeiterfassung bis hin zur Lohnabrechnung. Die gesamte Prozesskette wird hierbei Schritt für Schritt digitalisiert, um einfache, schnelle und verlässliche Lösungen für Unternehmen und Arbeitnehmer zu bieten und es diesen zu ermögichen, den Fokus auf das Wesentliche zu legen: die Arbeit selbst. Studenten, Absolventen und Unternehmen haben die Wahl, persönlich vor Ort beraten zu werden oder sämtliche Prozesse digital abzuwickeln.

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