Nur jeder zweite Studierende kennt die Top-Unternehmen der Chemiebranche

Nur 50 Prozent der deutschen Studenten und Studentinnen kennen die Top-7-Unternehmen der Chemiebranche – der zweitniedrigste Wert im Branchenvergleich. Das ergab eine Befragung von Studierenden im Rahmen der bereits zum siebten Mal erhobenen Studienreihe „Fachkraft 2020“ von Studitemps.de und der Maastricht University. Das Image der Branche ist dagegen gut.

Nur beim Maschinen- und Anlagenbau (22 %) konnten noch geringere Ergebnisse erzielt werden. Zum Vergleich: Die Einzelhandelsbranche ist Spitzenreiter. Hier kennen durchschnittlich 94 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Top-7-Unternehmen. Aber: Immerhin 47 Prozent halten die Top-Unternehmen für attraktiv. In dieser Frage landet die Chemie hinter der Automobilindustrie (62 %) und dem Internet- und IT-Bereich (56 %) auf Rang 3. Selbst Bankwesen (30 %) oder Telekommunikation (25 %) können solche Zahlen nicht vorweisen.

Bayer ist für 90 Prozent der Studierenden ein Begriff, Henkel immer noch 83 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekannt. Mit großem Abstand folgt BASF (59 %). Die Plätze 3 bis 6 liegen eng beieinander: Lanxess erreicht 36 Prozent, Linde 33 Prozent und Evonik Industries 32 Prozent. Als mehrheitlich unbekannt ist das Unternehmen Wacker Chemie (14 %) zu bezeichnen.

Bei der Frage, ob die zukünftigen Absolventen sich vorstellen könnten, nach dem Abschluss für eines der sieben Unternehmen zu arbeiten schneiden fast alle Konzerne gleichstark ab. Vorne liegt Henkel mit 51 Prozent, dicht gefolgt von Linde mit 50 Prozent. Daran schließen sich BASF (49 %), Bayer (48 %) und Lanxess (46 %) an. Selbst Evonik Industries liegt mit 43 Prozent auf Rang 6 gerade einmal 8 Prozentpunkte hinter dem erstplatzierten Henkel-Konzern. Lediglich Wacker Chemie belegt mit 32 Prozent weit abgeschlagen den siebten Rang.

Ausführliche Studienergebnisse zum Thema sind online abrufbar unter
https://studitemps.de/magazin/nur-jeder-zweite-studierende-kennt-die-top-unternehmen-der-chemiebranche/

Über die Fachkraft 2030 Studie

Die „Fachkraft 2030″ ist eine Studienreihe zur wirtschaftlichen und allgemeinen Lebenssituation von Studenten und jungen Absolventen in Deutschland. Die von Constata in Kooperation mit dem Department of Labour Economics der Maastricht University durchgeführte Erhebung fand erstmals zu Beginn des Wintersemesters 2012/2013 statt. Insgesamt wurden in bisher neun Erhebungen über 200.000 Studenten aus ganz Deutschland befragt – zu wiederkehrenden und teils variierenden Themenkomplexen. Die Daten zur Studienreihe werden über Jobmensa erhoben. Hierbei handelt es sich um eine Jobplattform von Studitemps, über die sich bundesweit derzeit etwa [st_var_registrations] Studenten im Monat neu registrieren. Studitemps veröffentlicht einmal pro Jahr die neuesten Fachkraft-2030-Ergebnisse – erhältlich in gebundener Form oder als PDF.

Über Studitemps

Studitemps hat sich als Personaldienstleister auf die Überlassung von Studenten sowie die Vermittlung von Absolventen und Young Professionals spezialisiert. Das im Jahr 2008 von den WHU-Absolventen Benjamin Roos und Andreas Wels gegründete Unternehmen (studitemps.de) ist an 21 Standorten bundesweit vertreten, beschäftigt intern 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und jeden Monat etwa 6.500 Studierende. Als Betreiber von Jobmensa (jobmensa.de) kann Studitemps auf Deutschlands größte Online-Jobbörse für Studierende als Rekrutierungskanal zurückgreifen, zudem bietet Studitemps mit dem Portal Jobeinstieg (jobeinstieg.de) ein stetig erweitertes Angebot für Absolventen, die eine Vermittlung in Festanstellung suchen. Studitemps übernimmt das komplette Spektrum einer Personaldienstleistung von der Rekrutierung über die Auswahl, den Vertragsabschluss, die Zeiterfassung bis hin zur Lohnabrechnung. Die gesamte Prozesskette wird hierbei Schritt für Schritt digitalisiert, um einfache, schnelle und verlässliche Lösungen für Unternehmen und Arbeitnehmer zu bieten und es diesen zu ermögichen, den Fokus auf das Wesentliche zu legen: die Arbeit selbst. Studenten, Absolventen und Unternehmen haben die Wahl, persönlich vor Ort beraten zu werden oder sämtliche Prozesse digital abzuwickeln.

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