Medienbranche bei akademischen Jobeinsteigern sehr beliebt

Trotz hoher Angst vor postgradueller Arbeitslosigkeit sowie niedriger Gehaltserwartungen streben 17,1 Prozent der 25.000 Befragten eine Karriere in diesem Bereich an – deutlich mehr als in jeder anderen Branche. Eine aktualisierte Detailanalyse zeigt, was den Reiz der Branche ausmacht. Zwar kann es die Medienbranche bei der durchschnittlichen Bekanntheit der Top-Arbeitgeber nicht ganz mit den Werten der Lebensmittelsparte (94 %, Rang 1) aufnehmen, erzielt jedoch leicht überdurchschnittliche 76 Prozent – Platz 5 im aktuellen „Fachkraft 2020“-Vergleich der Bekanntheit von zwölf ausgesuchten Branchen. Der Blick auf den unteren Rand der Tabelle zeigt lediglich 22 Prozent und damit Rang 12 beim Maschinen- und Anlagenbau.

Die sieben Top-Unternehmen des Mediensektors können als attraktive Arbeitgeber durchschnittlich 44 Prozent der rund 25.000 Befragungsteilnehmerinnen und –teilnehmer überzeugen. Damit liegt die Branche gleichauf mit dem Pharmabereich, der ebenfalls 44 Prozent für sich verbuchen kann. Zum Vergleich: Die Branche mit den unter Studentinnen und Studenten begehrtesten Unternehmen ist die Automobilindustrie mit 62 Prozent, der Telekommunikationssektor erreicht hingegen gerade einmal 25 Prozent.

Die überwiegende Zahl der Studierenden gibt an, die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten zu kennen. ARD und ZDF liegen dabei mit 95 und 94 Prozent fast gleichauf. Mit leichtem Abstand dahinter folgen die Verlagshäuser Cornelsen (78 %) und Axel Springer (77 %). Auch die ProSiebenSat.1 Media (73 %) ist mehr als 70 Prozent der Studentinnen und Studenten bekannt und bekleidet damit Rang 5. Nur 4 Prozentpunkte weniger kann der Bertelsmann Verlag (69 %) auf sich vereinen. Das Schlusslicht bildet der Süddeutsche Verlag mit 50 Prozent – immerhin noch jeder zweite Befragte kennt demnach das Unternehmen.

Fünf der Top-7-Unternehmen liegen bei der Frage nach der Arbeitgeberattraktivität relativ eng beieinander. Die Pole Position belegt der Cornelsen-Verlag (54 %), der damit das ZDF (50 %) auf Rang 2 verweist. Die ProSiebenSat.1 Media schiebt sich mit 49 Prozent vor die ARD (47 %). Und auch Bertelsmann liegt mit 44 Prozent gerade einmal zehn Prozentpunkte hinter dem attraktivsten Arbeitgeber der Branche auf Platz 5. Der Süddeutsche Verlag kann mit 31 Prozent nur den Axel Springer Verlag (29 %) hinter sich lassen.

Ausführliche Studienergebnisse zum Thema sind online abrufbar unter
https://studitemps.de/magazin/medienbranche-bei-akademischen-jobeinsteigern-sehr-beliebt/

Über die Fachkraft 2030 Studie

Die „Fachkraft 2030″ ist eine Studienreihe zur wirtschaftlichen und allgemeinen Lebenssituation von Studenten und jungen Absolventen in Deutschland. Die von Constata in Kooperation mit dem Department of Labour Economics der Maastricht University durchgeführte Erhebung fand erstmals zu Beginn des Wintersemesters 2012/2013 statt. Insgesamt wurden in bisher neun Erhebungen über 200.000 Studenten aus ganz Deutschland befragt – zu wiederkehrenden und teils variierenden Themenkomplexen. Die Daten zur Studienreihe werden über Jobmensa erhoben. Hierbei handelt es sich um eine Jobplattform von Studitemps, über die sich bundesweit derzeit etwa [st_var_registrations] Studenten im Monat neu registrieren. Studitemps veröffentlicht einmal pro Jahr die neuesten Fachkraft-2030-Ergebnisse – erhältlich in gebundener Form oder als PDF.

Über Studitemps

Studitemps hat sich als Personaldienstleister auf die Überlassung von Studenten sowie die Vermittlung von Absolventen und Young Professionals spezialisiert. Das im Jahr 2008 von den WHU-Absolventen Benjamin Roos und Andreas Wels gegründete Unternehmen (studitemps.de) ist an 21 Standorten bundesweit vertreten, beschäftigt intern 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und jeden Monat etwa 6.500 Studierende. Als Betreiber von Jobmensa (jobmensa.de) kann Studitemps auf Deutschlands größte Online-Jobbörse für Studierende als Rekrutierungskanal zurückgreifen, zudem bietet Studitemps mit dem Portal Jobeinstieg (jobeinstieg.de) ein stetig erweitertes Angebot für Absolventen, die eine Vermittlung in Festanstellung suchen. Studitemps übernimmt das komplette Spektrum einer Personaldienstleistung von der Rekrutierung über die Auswahl, den Vertragsabschluss, die Zeiterfassung bis hin zur Lohnabrechnung. Die gesamte Prozesskette wird hierbei Schritt für Schritt digitalisiert, um einfache, schnelle und verlässliche Lösungen für Unternehmen und Arbeitnehmer zu bieten und es diesen zu ermögichen, den Fokus auf das Wesentliche zu legen: die Arbeit selbst. Studenten, Absolventen und Unternehmen haben die Wahl, persönlich vor Ort beraten zu werden oder sämtliche Prozesse digital abzuwickeln.

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