Maschinenbau: Siemens für Studenten mit Abstand bekanntester Arbeitgeber

Im Vergleich zu anderen Branchen sind die Top-Arbeitgeber des Maschinen- und Anlagenbaus eher unbekannt – einzige Ausnahme: Siemens. Das ergab eine Befragung von Studierenden im Rahmen der bereits zum siebten Mal erhobenen Studienreihe „Fachkraft 2020“ von Studitemps.de und der Maastricht University.

Mit einem durchschnittlichen Bekanntheitsgrad von 22 Prozent belegen die Top-Arbeitgeber der Branche den 12. und letzten Platz im aktuellen Ranking. Selbst der Bereich Chemie steht mit 50 Prozent auf Platz 11 deutlich besser dar. Zum Vergleich: Der Einzelhandel ist mit 94 Prozent Bekanntheitsgrad seiner Top-7-Unternehmen Spitzenreiter.

Im Bereich Arbeitgeberattraktivität bewegen sich die Top-7-Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus im Mittelfeld mit durchschnittlich 43 Prozent auf Rang 7. Zur besseren Einordnung: Die Automobilindustrie erreicht hier mit 62 Prozent Rang 1, die Telekommunikations-Sparte hingegen mit lediglich 25 Prozent Rang 12.

Der Bekanntheitsgrad einzelner Top-7-Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau ist sehr gering. Mit EDAG (9 %), Kaeser Kompressoren (8 %), GEA Group (7 %) sowie SMS Siemag (7 %) kommen vier Konzerne nicht über einen einstelligen Prozentbereich hinaus. Selbst Voith und Ferchau Engineering liegen auf den Rängen 2 und 3 mit 12 und 10 Prozent nur knapp davor. Kumuliert kämen diese sechs Unternehmen auf 53 Prozent und wären damit dennoch nur halb so geläufig wie der Traditionskonzern Siemens, der mit 99 Prozent mehr als deutlich das Feld anführt.

Anders sieht es bei der Arbeitgeberattraktivität einzelner Konzerne der Branche aus. Hier führt Voith mit 59 Prozent. EDAG und Siemens teilen sich Platz 2 mit jeweils 48 Prozent, also 11 Punkten Rückstand. SMS Siemag schiebt sich mit 36 Prozent knapp vor Ferchau Engineering (35 %) sowie die GEA Group (33 %). Als Arbeitgeber am wenigsten begehrt ist aus Sicht der Studierenden das Unternehmen Kaeser Kompressoren (29 %).

Ausführliche Studienergebnisse zum Thema sind online abrufbar unter
https://studitemps.de/magazin/maschinenbau-siemens-fuer-studenten-mit-abstand-bekanntester-arbeitgeber/

Über die Fachkraft 2030 Studie

Die „Fachkraft 2030″ ist eine Studienreihe zur wirtschaftlichen und allgemeinen Lebenssituation von Studenten und jungen Absolventen in Deutschland. Die von Constata in Kooperation mit dem Department of Labour Economics der Maastricht University durchgeführte Erhebung fand erstmals zu Beginn des Wintersemesters 2012/2013 statt. Insgesamt wurden in bisher neun Erhebungen über 200.000 Studenten aus ganz Deutschland befragt – zu wiederkehrenden und teils variierenden Themenkomplexen. Die Daten zur Studienreihe werden über Jobmensa erhoben. Hierbei handelt es sich um eine Jobplattform von Studitemps, über die sich bundesweit derzeit etwa [st_var_registrations] Studenten im Monat neu registrieren. Studitemps veröffentlicht einmal pro Jahr die neuesten Fachkraft-2030-Ergebnisse – erhältlich in gebundener Form oder als PDF.

Über Studitemps

Studitemps hat sich als Personaldienstleister auf die Überlassung von Studenten sowie die Vermittlung von Absolventen und Young Professionals spezialisiert. Das im Jahr 2008 von den WHU-Absolventen Benjamin Roos und Andreas Wels gegründete Unternehmen (studitemps.de) ist an 21 Standorten bundesweit vertreten, beschäftigt intern 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und jeden Monat etwa 6.500 Studierende. Als Betreiber von Jobmensa (jobmensa.de) kann Studitemps auf Deutschlands größte Online-Jobbörse für Studierende als Rekrutierungskanal zurückgreifen, zudem bietet Studitemps mit dem Portal Jobeinstieg (jobeinstieg.de) ein stetig erweitertes Angebot für Absolventen, die eine Vermittlung in Festanstellung suchen. Studitemps übernimmt das komplette Spektrum einer Personaldienstleistung von der Rekrutierung über die Auswahl, den Vertragsabschluss, die Zeiterfassung bis hin zur Lohnabrechnung. Die gesamte Prozesskette wird hierbei Schritt für Schritt digitalisiert, um einfache, schnelle und verlässliche Lösungen für Unternehmen und Arbeitnehmer zu bieten und es diesen zu ermögichen, den Fokus auf das Wesentliche zu legen: die Arbeit selbst. Studenten, Absolventen und Unternehmen haben die Wahl, persönlich vor Ort beraten zu werden oder sämtliche Prozesse digital abzuwickeln.

Pressekontakt

Studitemps GmbH
Julia Menke
presse@studitemps.de
Im Mediapark 4a
50670 Köln
studitemps.de