Luft- und Raumfahrt: Langes Studium, gutes Einstiegsgehalt

3,2 Prozent aller angehenden Hochschulabsolventen wollen nach dem Studium am liebsten in der Tourismusbranche arbeiten. Dies ist das Ergebnis einer Befragung unter 20.000 Studenten im Rahmen der Studienreihe „Fachkraft 2020“ von Studitemps.de und dem Department of Labour Economics der Maastricht University.

Rund 18 Prozent aller Studenten, die es beruflich in die Tourismusbranche zieht, wollen dabei direkt nach dem Bachelor einsteigen. Damit ist die Branche bei dieser jüngsten aller Absolventengruppen in Deutschland so beliebt wie keine andere. Zum Vergleich: Branchen wie die Unternehmensberatung oder das Bankwesen schneiden hier mit einem Anteil von etwa 6 Prozent deutlich niedriger ab.

Sicherlich ist die hohe Beliebtheit des Tourismus-Bereichs bei besonders jungen Absolventen auch als ein Grund für den vergleichsweise niedrigen Gehaltsanspruch anzusehen. Denn während angehende Bewerber hier mit durchschnittlich 35.100 Euro brutto pro Jahr Vorlieb nehmen würden, haben sich Branchen wie das Bankwesen oder die Steuer- und Wirtschaftsprüfung auf deutlich höhere Gehaltsforderungen einzustellen. Letztgenannte liegt in dieser Hinsicht mit einem Einstiegsgehalt von fast 47.000 Euro an der Spitze des Rankings – gut ein Drittel über der Tourismusbranche.

Die fünf beliebtesten Arbeitgeber der Branche bei Studenten sind:

1) TUI (18,7 %)
2) Hilton Hotels (10,1 %)
3) Thomas Cook (10 %)
4) Aida Cruises (7,2 %)
5) DER Touristik (7 %)

(Die Prozentzahl gibt den Anteil aller Brancheninteressierten wieder.)

Schaut man auf die Persönlichkeit angehender Bewerberinnen und Bewerber für die Tourismusbranche, fallen vor allem zwei Aspekte der Studienergebnisse ins Auge – eine ausgeprägte Verträglichkeit (z. B. Teamgedanke) und ein deutlich unterdurchschnittliches Maß an Offenheit (z.B. für Neues).

Benjamin Roos, Founder und Managing Director Studitemps: “Die vorliegenden Befragungsergebnisse zeigen, dass lediglich 21 Prozent der Branchen-Interessenten bereits im Studium mit Fachbezug zum Tourismus gearbeitet haben. Gut möglich, dass sich die analysierten Vorbehalte durch einen systematischen Ausbau beruflicher Schnupperangebote für Studenten deutlich minimieren ließen.“

Ausführliche Studienergebnisse sowie das komplette Ranking der beliebtesten Branchen sind online abrufbar unter:
studitemps.de/magazin/tourismusbranche-beliebt-bei-bachelorabsolventen

 

Über die Fachkraft 2030 Studie

Die „Fachkraft 2030″ ist eine Studienreihe zur wirtschaftlichen und allgemeinen Lebenssituation von Studenten und jungen Absolventen in Deutschland. Die von Constata in Kooperation mit dem Department of Labour Economics der Maastricht University durchgeführte Erhebung fand erstmals zu Beginn des Wintersemesters 2012/2013 statt. Insgesamt wurden in bisher neun Erhebungen über 200.000 Studenten aus ganz Deutschland befragt – zu wiederkehrenden und teils variierenden Themenkomplexen. Die Daten zur Studienreihe werden über Jobmensa erhoben. Hierbei handelt es sich um eine Jobplattform von Studitemps, über die sich bundesweit derzeit etwa [st_var_registrations] Studenten im Monat neu registrieren. Studitemps veröffentlicht einmal pro Jahr die neuesten Fachkraft-2030-Ergebnisse – erhältlich in gebundener Form oder als PDF.

Über Studitemps

Studitemps hat sich als Personaldienstleister auf die Überlassung von Studenten sowie die Vermittlung von Absolventen und Young Professionals spezialisiert. Das im Jahr 2008 von den WHU-Absolventen Benjamin Roos und Andreas Wels gegründete Unternehmen (studitemps.de) ist an 21 Standorten bundesweit vertreten, beschäftigt intern 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und jeden Monat etwa 6.500 Studierende. Als Betreiber von Jobmensa (jobmensa.de) kann Studitemps auf Deutschlands größte Online-Jobbörse für Studierende als Rekrutierungskanal zurückgreifen, zudem bietet Studitemps mit dem Portal Jobeinstieg (jobeinstieg.de) ein stetig erweitertes Angebot für Absolventen, die eine Vermittlung in Festanstellung suchen. Studitemps übernimmt das komplette Spektrum einer Personaldienstleistung von der Rekrutierung über die Auswahl, den Vertragsabschluss, die Zeiterfassung bis hin zur Lohnabrechnung. Die gesamte Prozesskette wird hierbei Schritt für Schritt digitalisiert, um einfache, schnelle und verlässliche Lösungen für Unternehmen und Arbeitnehmer zu bieten und es diesen zu ermögichen, den Fokus auf das Wesentliche zu legen: die Arbeit selbst. Studenten, Absolventen und Unternehmen haben die Wahl, persönlich vor Ort beraten zu werden oder sämtliche Prozesse digital abzuwickeln.

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