Konsumgüterbranche punktet bei Hochschülern mit Social-Media-Präsenz

Die Konsumgüterindustrie ist als potenzielle Arbeitsumgebung für Hochschülerinnen und Hochschüler durchaus attraktiv. Im studentischen Umfeld kommen die Top-7-Unternehmen auf eine Bekanntheit von durchschnittlich 90 Prozent. Das ergab eine Befragung von Studierenden im Rahmen der bereits zum siebten Mal erhobenen Studienreihe „Fachkraft 2020“ von Studitemps.de und der Maastricht University.

Damit schneiden bei den über 20.000 Befragten lediglich der Einzelhandel (94 %) und die Internet- und IT-Branche (91 %) besser ab. Auf dem letzten Platz des Rankings der insgesamt zwölf untersuchten Branchen findet sich der Maschinen- und Anlagenbau, dessen Top-Arbeitgeber unter jungen Akademikern lediglich einen Bekanntheitsgrad von 22 Prozent für sich verbuchen können.

In Bezug auf die Arbeitgeberattraktivität ihrer Unternehmen kann die Situation in der Konsumgütersparte aus Branchensicht als zufriedenstellend bezeichnet werden. Mit einem Durchschnittswert von 45 Prozent belegt sie Rang 4, hinter den als Arbeitgeber besonders geschätzten Konzernen der Automobilindustrie (62 %), der Internet- und IT-Sparte (56 %) sowie dem Chemiesektor (47 %). Damit steht sie deutlich besser da als die für Studentinnen und Studenten am wenigsten interessanten Unternehmen des Telekommunikationsbereiches (25 %).

Unter den Top-7 der Branche ist nur Unilever weniger als 90 Prozent der Hochschülerinnen und Hochschüler bekannt – nämlich genau 47 Prozent und somit fast jedem zweiten Befragten. Im Vergleich zu den oberen Plätzen ist dies jedoch ein geringer Wert, denn bereits die Differenz zum nächsthöheren Rang ist mit 43 Prozentpunkten enorm. Dort muss sich Ferrero mit einem Wert von 90 Prozent mit dem sechsten Platz begnügen. 94 Prozent reichen L’Orèal zu Rang 5, und die Unternehmen Coca-Cola, Nestlè und Nike teilen sich mit je 99 Prozent den zweiten Rang. Sie müssen sich lediglich Adidas geschlagen geben – der Konzern erzielt den optimalen Bekanntheitswert von 100 Prozent.

Unilever erreicht zwar das geringste Maß an Bekanntheit, das Bild verändert sich jedoch, wenn die Arbeitgeberattraktivität in den Fokus genommen wird. Für 53 Prozent derjenigen Befragten, denen das Unternehmen geläufig ist, wäre eine Tätigkeit in ebendiesem erstrebenswert. Adidas stellt „nur“ für 52 Prozent der Studierenden eine berufliche Option dar. Ferrero und Nike erreichen hinsichtlich des Aspektes Arbeitgeberattraktivität 49 bzw.48 Prozent Zustimmung, Coca-Cola 42 Prozent. Die Konzerne Nestlè (36 %) und L’Orèal (35 %) sind auf den Rängen 6 und 7 angesiedelt.

Ausführliche Studienergebnisse zum Thema sind online abrufbar unter
https://studitemps.de/magazin/konsumgueterbranche-punktet-bei-hochschuelern-mit-social-media-praesenz/

Über die Fachkraft 2030 Studie

Die „Fachkraft 2030″ ist eine Studienreihe zur wirtschaftlichen und allgemeinen Lebenssituation von Studenten und jungen Absolventen in Deutschland. Die von Constata in Kooperation mit dem Department of Labour Economics der Maastricht University durchgeführte Erhebung fand erstmals zu Beginn des Wintersemesters 2012/2013 statt. Insgesamt wurden in bisher neun Erhebungen über 200.000 Studenten aus ganz Deutschland befragt – zu wiederkehrenden und teils variierenden Themenkomplexen. Die Daten zur Studienreihe werden über Jobmensa erhoben. Hierbei handelt es sich um eine Jobplattform von Studitemps, über die sich bundesweit derzeit etwa [st_var_registrations] Studenten im Monat neu registrieren. Studitemps veröffentlicht einmal pro Jahr die neuesten Fachkraft-2030-Ergebnisse – erhältlich in gebundener Form oder als PDF.

Über Studitemps

Studitemps hat sich als Personaldienstleister auf die Überlassung von Studenten sowie die Vermittlung von Absolventen und Young Professionals spezialisiert. Das im Jahr 2008 von den WHU-Absolventen Benjamin Roos und Andreas Wels gegründete Unternehmen (studitemps.de) ist an 21 Standorten bundesweit vertreten, beschäftigt intern 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und jeden Monat etwa 6.500 Studierende. Als Betreiber von Jobmensa (jobmensa.de) kann Studitemps auf Deutschlands größte Online-Jobbörse für Studierende als Rekrutierungskanal zurückgreifen, zudem bietet Studitemps mit dem Portal Jobeinstieg (jobeinstieg.de) ein stetig erweitertes Angebot für Absolventen, die eine Vermittlung in Festanstellung suchen. Studitemps übernimmt das komplette Spektrum einer Personaldienstleistung von der Rekrutierung über die Auswahl, den Vertragsabschluss, die Zeiterfassung bis hin zur Lohnabrechnung. Die gesamte Prozesskette wird hierbei Schritt für Schritt digitalisiert, um einfache, schnelle und verlässliche Lösungen für Unternehmen und Arbeitnehmer zu bieten und es diesen zu ermögichen, den Fokus auf das Wesentliche zu legen: die Arbeit selbst. Studenten, Absolventen und Unternehmen haben die Wahl, persönlich vor Ort beraten zu werden oder sämtliche Prozesse digital abzuwickeln.

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