Jeder 5. Hochschulabsolvent verlässt Hessen

Mit Blick auf 2015 zeichnet sich für das Bundesland Hessen eine geschätzte Nettoabwanderung unter Hochschulabsolventen von 20 Prozent ab. Das ergab die aktuelle Erhebung der Studienreihe „Fachkraft 2020“ von Studitemps.de und der Maastricht University, an der bundesweit 25.000 Studierende teilgenommen haben.

Im ökonomisch besonders relevanten MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik/Ingenieurwissenschaften) wollte 2015 sogar jeder vierte hessische Studierende das Bundesland verlassen.

Die Negativkonsequenzen für den Bildungshaushalt Hessens sind beträchtlich. Auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes konnte eine budgetäre Verlustrechnung aufgestellt werden: So liegen die hessischen Pro-Kopf-Bildungsausgaben je Student bei rund 6.900 Euro. Übertragen auf das Ausmaß der akademischen Nettoabwanderung resultiert hieraus für 2015 ein Minus von 328 Millionen Euro. Höhere Verluste wurden bundesweit lediglich für Rheinland-Pfalz (334 Mio.) und Nordrhein-Westfalen ermittelt werden, dessen Minus bei gut 560 Millionen Euro liegt.

Ausführliche Studienergebnisse sowie ein umfassender Vergleich der norddeutschen Bundesländer sind online abrufbar unter:
studitemps.de/magazin/jeder-5-hochschulabsolvent-verlaesst-hessen-zum-berufseinstieg

Über die Fachkraft 2030 Studie

Die „Fachkraft 2030″ ist eine Studienreihe zur wirtschaftlichen und allgemeinen Lebenssituation von Studenten und jungen Absolventen in Deutschland. Die von Constata in Kooperation mit dem Department of Labour Economics der Maastricht University durchgeführte Erhebung fand erstmals zu Beginn des Wintersemesters 2012/2013 statt. Insgesamt wurden in bisher neun Erhebungen über 200.000 Studenten aus ganz Deutschland befragt – zu wiederkehrenden und teils variierenden Themenkomplexen. Die Daten zur Studienreihe werden über Jobmensa erhoben. Hierbei handelt es sich um eine Jobplattform von Studitemps, über die sich bundesweit derzeit etwa [st_var_registrations] Studenten im Monat neu registrieren. Studitemps veröffentlicht einmal pro Jahr die neuesten Fachkraft-2030-Ergebnisse – erhältlich in gebundener Form oder als PDF.

Über Studitemps

Studitemps hat sich als Personaldienstleister auf die Überlassung von Studenten sowie die Vermittlung von Absolventen und Young Professionals spezialisiert. Das im Jahr 2008 von den WHU-Absolventen Benjamin Roos und Andreas Wels gegründete Unternehmen (studitemps.de) ist an 21 Standorten bundesweit vertreten, beschäftigt intern 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und jeden Monat etwa 6.500 Studierende. Als Betreiber von Jobmensa (jobmensa.de) kann Studitemps auf Deutschlands größte Online-Jobbörse für Studierende als Rekrutierungskanal zurückgreifen, zudem bietet Studitemps mit dem Portal Jobeinstieg (jobeinstieg.de) ein stetig erweitertes Angebot für Absolventen, die eine Vermittlung in Festanstellung suchen. Studitemps übernimmt das komplette Spektrum einer Personaldienstleistung von der Rekrutierung über die Auswahl, den Vertragsabschluss, die Zeiterfassung bis hin zur Lohnabrechnung. Die gesamte Prozesskette wird hierbei Schritt für Schritt digitalisiert, um einfache, schnelle und verlässliche Lösungen für Unternehmen und Arbeitnehmer zu bieten und es diesen zu ermögichen, den Fokus auf das Wesentliche zu legen: die Arbeit selbst. Studenten, Absolventen und Unternehmen haben die Wahl, persönlich vor Ort beraten zu werden oder sämtliche Prozesse digital abzuwickeln.

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