Hochschulabsolventen: Berlin profitiert von Brandenburg

Berlin verzeichnet ein Plus von 66 Prozent bei Hochschulabsolventen, die aus anderen Bundesländern stammen. Das bedeutet, dass der dortigen Wirtschaft neben 100 vor Ort ausgebildeten Hochschülerinnen und Hochschülern zusätzliche 66 aus anderen Bundesländern zur Verfügung stehen.

Ganz anders das Bild in Brandenburg: 63 Prozent der Studierenden wollen hier nach dem Abschluss beruflich in einem anderen Bundesland Fuß fassen – die meisten davon in <a href=“https://studitemps.de/standorte/region-ost/raum-berlin/“>Berlin</a>. 64 Prozent der abwanderungswilligen Studenten aus Brandenburg zieht es nach ihrem Abschluss in die Bundeshauptstadt. Nur 1,5 Prozent der abwanderungswilligen Studierenden aus Berlin planen dagegen nach Studienabschluss konkret einen beruflichen Wechsel nach Brandenburg. Das ist das Ergebnis einer Befragung unter 25.000 Studenten im Rahmen der Studienreihe „Fachkraft 2020“ von Studitemps.de und der Maastricht University.

Tabelle: Wanderungsbilanzen von Jungakademikern für Berlin und Brandenburg 2013 bis 2015 (bundesweit)

2015 2014 2013
Berlin 66% 54% 78%
Brandenburg -63% -66% -72%

Wohnumfeldfaktoren wie Freizeitangebote, kulturelle Vielfalt oder die Verkehrsinfrastruktur geben bei vielen Studierenden den Ausschlag für Berlin. Aber auch die wirtschaftlichen Erwägungen spielen eine bedeutende Rolle: Finanziell ließen sich brandenburgische Absolventen für einen Jobeinstieg in Brandenburg erst mit einem Plus von über 500 Euro netto pro Monat gegenüber Berlin ködern.

Studitemps-Gründer und Geschäftsführer Andreas Wels: „Junge Menschen lieben Berlin – auch beim Eintritt in das Erwerbsleben nach dem Studium. Berliner Arbeitgeber wird’s freuen, Brandenburger Unternehmen nicht – denn sie sind aufgefordert, diese massive Hochschulabsolventen-Abwanderung nach Berlin zu reduzieren. Neben der frühzeitigen beruflichen Bindung der Studierenden und einem höheren Grundgehalt sind hier Stellschrauben wie attraktive Festverträge oder flexible, familienfreundliche Arbeitszeitmodelle geeignete Gegenmaßnahmen.“

Ausführliche Studienergebnisse sowie ein umfassender Vergleich der Bundesländer sind online abrufbar unter:
studitemps.de/magazin/berlin-bei-hochschulabsolventen-extrem-beliebt-und-zwar-zu-lasten-brandenburgs

Über die Fachkraft 2030 Studie

Die „Fachkraft 2030″ ist eine Studienreihe zur wirtschaftlichen und allgemeinen Lebenssituation von Studenten und jungen Absolventen in Deutschland. Die von Constata in Kooperation mit dem Department of Labour Economics der Maastricht University durchgeführte Erhebung fand erstmals zu Beginn des Wintersemesters 2012/2013 statt. Insgesamt wurden in bisher neun Erhebungen über 200.000 Studenten aus ganz Deutschland befragt – zu wiederkehrenden und teils variierenden Themenkomplexen. Die Daten zur Studienreihe werden über Jobmensa erhoben. Hierbei handelt es sich um eine Jobplattform von Studitemps, über die sich bundesweit derzeit etwa [st_var_registrations] Studenten im Monat neu registrieren. Studitemps veröffentlicht einmal pro Jahr die neuesten Fachkraft-2030-Ergebnisse – erhältlich in gebundener Form oder als PDF.

Über Studitemps

Studitemps hat sich als Personaldienstleister auf die Überlassung von Studenten sowie die Vermittlung von Absolventen und Young Professionals spezialisiert. Das im Jahr 2008 von den WHU-Absolventen Benjamin Roos und Andreas Wels gegründete Unternehmen (studitemps.de) ist an 21 Standorten bundesweit vertreten, beschäftigt intern 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und jeden Monat etwa 6.500 Studierende. Als Betreiber von Jobmensa (jobmensa.de) kann Studitemps auf Deutschlands größte Online-Jobbörse für Studierende als Rekrutierungskanal zurückgreifen, zudem bietet Studitemps mit dem Portal Jobeinstieg (jobeinstieg.de) ein stetig erweitertes Angebot für Absolventen, die eine Vermittlung in Festanstellung suchen. Studitemps übernimmt das komplette Spektrum einer Personaldienstleistung von der Rekrutierung über die Auswahl, den Vertragsabschluss, die Zeiterfassung bis hin zur Lohnabrechnung. Die gesamte Prozesskette wird hierbei Schritt für Schritt digitalisiert, um einfache, schnelle und verlässliche Lösungen für Unternehmen und Arbeitnehmer zu bieten und es diesen zu ermögichen, den Fokus auf das Wesentliche zu legen: die Arbeit selbst. Studenten, Absolventen und Unternehmen haben die Wahl, persönlich vor Ort beraten zu werden oder sämtliche Prozesse digital abzuwickeln.

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