Hochschulabsolventen: Automobilindustrie ist beliebteste Jobbranche

Die TOP-7-Arbeitgeber der Automobilindustrie besitzen unter Studenten einen Bekanntheitsgrad von 89 Prozent. Damit liegt die Automobilbranche fünf Prozentpunkte hinter der erstplatzierten Einzelhandelsbranche (94 % Bekanntheit) auf Rang 4. Das ergab eine Befragung von Studentinnen und Studenten im Rahmen der bereits zum siebten Mal erhobenen Studienreihe „Fachkraft 2020“ von Studitemps.de und der Maastricht University.

Bei der Frage nach der Branchenattraktivität ist die Automobilindustrie Spitzenreiter. Durchschnittlich 62 Prozent der Befragten können sich vorstellen, in diesem Bereich zu arbeiten. Mit diesem Wert liegt die Automobilindustrie noch vor der zweitplatzierten Internet- und IT-Branche (56 %) und der Chemie-Sparte (47 %) auf Rang 3. Für Studierende als Arbeitgeber am wenigsten attraktiv sind die Unternehmen aus dem Telekommunikationsbereich (25 %).

BMW hat mit 100 Prozent Bekanntheit unter den Studierenden deutscher Hochschulen die besten Voraussetzungen akademische Fachkräfte für sich zu gewinnen. Audi, Porsche und Volkswagen liegen mit je 99 Prozent allerdings knapp dahinter. Selbst Daimler / Mercedes kommt auf Platz 5 noch auf 97 Prozent. Größer wird der Abstand erst zu MAN (75 Prozent) und Schlusslicht Tesla (54 Prozent).

Leichte Unterschiede sind festzustellen bei der Frage nach den interessantesten Arbeitgebern. 70 Prozent der Studenten, die die Unternehmen kennen, können sich vorstellen nach dem Abschluss bei BMW oder Porsche zu arbeiten. Tesla erreicht im Vergleich zum geringen Bekanntheitsgrad einen überraschend hohen Wert von 67 Prozent. Audi folgt mit 66 Prozent, nur vier Prozentpunkte hinter den Spitzenreitern BMW und Porsche. Volkswagen und Daimler / Mercedes können hier bei 60 und 59 Prozent der Befragten Interesse wecken, wobei bei beiden Unternehmen die Diskrepanz zwischen Bekanntheit und Beliebtheit ins Auge springt (Volkswagen: 99 vs. 60 %, Daimler / Mercedes: 97 vs. 59 %). Etwas abgeschlagen – mit lediglich 39 Prozent – landet der MAN-Konzern auf Platz 7.

Ausführliche Studienergebnisse zum Thema sind online abrufbar unter
https://studitemps.de/magazin/automobilindustrie-beliebteste-jobbranche

Über die Fachkraft 2030 Studie

Die „Fachkraft 2030″ ist eine Studienreihe zur wirtschaftlichen und allgemeinen Lebenssituation von Studenten und jungen Absolventen in Deutschland. Die von Constata in Kooperation mit dem Department of Labour Economics der Maastricht University durchgeführte Erhebung fand erstmals zu Beginn des Wintersemesters 2012/2013 statt. Insgesamt wurden in bisher neun Erhebungen über 200.000 Studenten aus ganz Deutschland befragt – zu wiederkehrenden und teils variierenden Themenkomplexen. Die Daten zur Studienreihe werden über Jobmensa erhoben. Hierbei handelt es sich um eine Jobplattform von Studitemps, über die sich bundesweit derzeit etwa [st_var_registrations] Studenten im Monat neu registrieren. Studitemps veröffentlicht einmal pro Jahr die neuesten Fachkraft-2030-Ergebnisse – erhältlich in gebundener Form oder als PDF.

Über Studitemps

Studitemps hat sich als Personaldienstleister auf die Überlassung von Studenten sowie die Vermittlung von Absolventen und Young Professionals spezialisiert. Das im Jahr 2008 von den WHU-Absolventen Benjamin Roos und Andreas Wels gegründete Unternehmen (studitemps.de) ist an 21 Standorten bundesweit vertreten, beschäftigt intern 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und jeden Monat etwa 6.500 Studierende. Als Betreiber von Jobmensa (jobmensa.de) kann Studitemps auf Deutschlands größte Online-Jobbörse für Studierende als Rekrutierungskanal zurückgreifen, zudem bietet Studitemps mit dem Portal Jobeinstieg (jobeinstieg.de) ein stetig erweitertes Angebot für Absolventen, die eine Vermittlung in Festanstellung suchen. Studitemps übernimmt das komplette Spektrum einer Personaldienstleistung von der Rekrutierung über die Auswahl, den Vertragsabschluss, die Zeiterfassung bis hin zur Lohnabrechnung. Die gesamte Prozesskette wird hierbei Schritt für Schritt digitalisiert, um einfache, schnelle und verlässliche Lösungen für Unternehmen und Arbeitnehmer zu bieten und es diesen zu ermögichen, den Fokus auf das Wesentliche zu legen: die Arbeit selbst. Studenten, Absolventen und Unternehmen haben die Wahl, persönlich vor Ort beraten zu werden oder sämtliche Prozesse digital abzuwickeln.

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