Deutschlands Studenten mit Studium zufrieden – aber Geld und Praxisbezug fehlen!

Deutschlands Studenten sind mit der allgemeinen Studiensituation zufrieden. Das darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass vor allem die finanzielle Situation sowie der Mangel an Berufs- und Praxisbezügen im Studium für große Unzufriedenheit unter ihnen sorgt.

Mit 76,9 Prozent überwiegt unter den in Deutschland Studierenden die Anzahl derer, die mit ihrem Studium zufrieden sind. Dies ergab die Befragung von rund 40.000 Studenten im Rahmen unserer Studie „Fachkraft 2020“. Dem gegenüber stehen „nur“ 23,2 Prozent, die angegeben haben, insgesamt unzufrieden zu sein. Doch worin liegt diese Unzufriedenheit begründet? Die Antwort lässt sich mit einem Blick auf einige Teilaspekte der Studienzufriedenheit, die in unserer Studie beleuchtet wurden, ausfindig machen.

Studieren in Deutschland: Finanzen sorgen für Unzufriedenheit

Wenig überraschend ist es vor allem das fehlende Geld, welches für Unzufriedenheit sorgt. Hinsichtlich der finanziellen Situation während des Studiums gaben nur 49,2 Prozent – und damit weniger als die Hälfte – an, zufrieden oder eher zufrieden zu sein. Die Antwort „Unzufrieden“ ist mit 14,5 Prozent sogar am häufigsten zu verzeichnen. Nur 12,7 Prozent gaben an, in diesem Punkt zufrieden zu sein.

Nicht ganz so alarmierend, aber auffällig: Auch die Zufriedenheit beim Berufs- und Praxisbezug deutscher Studiengänge schneidet unter den Studenten eher mittelmäßig ab. Nur 59,2 % gaben an „Zufrieden” oder „Eher zufrieden“ zu sein. Bei den Aspekten „Leistungsanforderungen” und „Berufsperspektiven” kommen die Studiengänge hingegen gut weg und erreichen jeweils 76,1 und 75,0 Prozent positive Bewertungen.

Fazit

Der Großteil an Studenten in Deutschland ist mit der eigenen Studiensituation zufrieden. Einzig die finanzielle Situation sowie mangelnder Berufs- und Praxisbezug stimmen sie unzufrieden. Dabei gibt es durchaus Möglichkeiten, wichtige Erfahrungen zu sammeln und dabei sein Studium zu finanzieren. Eine Lösung können fachnahe sowie flexible Studentenjobs sein, die Studenten als Fachkräfte von morgen den Eintritt in die Berufswelt ebnen. Gerade mit Blick auf den Fachkräftemangel sollte hier proaktiver gehandelt und den Studenten die Chancen verdeutlicht werden.

Ausführliche Studienergebnisse zum Thema sind online abrufbar unter:

studitemps.de/magazin/mit-studium-zufrieden-aber-geld-und-praxisbezug-fehlen

Über die Fachkraft 2030 Studie

Die „Fachkraft 2030″ ist eine Studienreihe zur wirtschaftlichen und allgemeinen Lebenssituation von Studenten und jungen Absolventen in Deutschland. Die von Constata in Kooperation mit dem Department of Labour Economics der Maastricht University durchgeführte Erhebung fand erstmals zu Beginn des Wintersemesters 2012/2013 statt. Insgesamt wurden in bisher neun Erhebungen über 200.000 Studenten aus ganz Deutschland befragt – zu wiederkehrenden und teils variierenden Themenkomplexen. Die Daten zur Studienreihe werden über Jobmensa erhoben. Hierbei handelt es sich um eine Jobplattform von Studitemps, über die sich bundesweit derzeit etwa [st_var_registrations] Studenten im Monat neu registrieren. Studitemps veröffentlicht einmal pro Jahr die neuesten Fachkraft-2030-Ergebnisse – erhältlich in gebundener Form oder als PDF.

Über Studitemps

Studitemps hat sich als Personaldienstleister auf die Überlassung von Studenten sowie die Vermittlung von Absolventen und Young Professionals spezialisiert. Das im Jahr 2008 von den WHU-Absolventen Benjamin Roos und Andreas Wels gegründete Unternehmen (studitemps.de) ist an 21 Standorten bundesweit vertreten, beschäftigt intern 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und jeden Monat etwa 6.500 Studierende. Als Betreiber von Jobmensa (jobmensa.de) kann Studitemps auf Deutschlands größte Online-Jobbörse für Studierende als Rekrutierungskanal zurückgreifen, zudem bietet Studitemps mit dem Portal Jobeinstieg (jobeinstieg.de) ein stetig erweitertes Angebot für Absolventen, die eine Vermittlung in Festanstellung suchen. Studitemps übernimmt das komplette Spektrum einer Personaldienstleistung von der Rekrutierung über die Auswahl, den Vertragsabschluss, die Zeiterfassung bis hin zur Lohnabrechnung. Die gesamte Prozesskette wird hierbei Schritt für Schritt digitalisiert, um einfache, schnelle und verlässliche Lösungen für Unternehmen und Arbeitnehmer zu bieten und es diesen zu ermögichen, den Fokus auf das Wesentliche zu legen: die Arbeit selbst. Studenten, Absolventen und Unternehmen haben die Wahl, persönlich vor Ort beraten zu werden oder sämtliche Prozesse digital abzuwickeln.

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