Chemiebranche: BASF und Bayer AG stehen ganz oben auf der Wunschliste

Der Chemiebereich ist als drittgrößte Industriebranche Deutschlands ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Etwa 3 Prozent der Studierenden zieht es nach ihrem Abschluss in diesen Bereich. Das ist das Ergebnis einer Befragung unter 20.000 Studenten im Rahmen der Studienreihe „Fachkraft 2020“ von Studitemps.de und dem Department of Labour Economics der Maastricht University. Damit belegt die Branche Platz 16 im Ranking der 24 analysierten Wirtschaftsbereiche – deutlich hinter dem erstplatzierten Medien- und Verlagswesen (17,1 %).

Mit rund 44.500 Euro ist das erwartete Einstiegsgehalt im Bereich Chemie dabei überdurchschnittlich hoch und liegt lediglich 5 Prozent unterhalb des Spitzenwertes im Ranking (Steuerberatung/Wirtschaftsprüfung mit 46.859 €). Im Hinblick auf die geschätzte Zufriedenheit im Job werden dagegen im Branchenvergleich dagegen nur mittlere Werte erreicht (7,26 von möglichen 10 Punkten). Genauso verhält es sich bei der Sorge vor anfänglicher Arbeitslosigkeit nach dem Abschluss, die etwa 29 Prozent der Studierenden haben.

An BASF und der Bayer AG kommt man in der Chemiebranche beruflich nicht vorbei. So jedenfalls sehen es die befragten Studenten. Mit einem Zuspruch von 29,7 Prozent liegt BASF an der Spitze des Rankings der Wunsch-Arbeitgeber im Chemie-Bereich, gefolgt von der Bayer AG mit 23,9 Prozent und Evonik Industries mit 9,4 Prozent.

Tabelle: Top-10-Wunscharbeitgeber im Chemiebereich

Platz – Unternehmen – Wunscharbeitgeber für…*

1) BASF (29,7 %)
2) Bayer AG (23,9 %)
3) Evonik Industries (9,4 %)
4) Henkel (8,9 %)
5) Wacker Chemie (5,4 %)

6) Lanxess (4,1 %)
7) Linde AG (3,5 %)
8) Brillux (6,4 %)
9) Hoechst (2,9 %)
10) 3M (2,8 %)

* = Anteil aller Branchen-Interessenten

Studitemps-Gründer und -Geschäftsführer Andreas Wels: „Derzeit besteht noch kein alarmierender Fachkräftemangel in der Chemiebranche. Jedoch zeichnet sich für die nächsten Jahre eine deutliche Trendwende ab. Bis 2020 werden schätzungsweise 15.000 bis 25.000 Fachstellen unbesetzt bleiben, weshalb die Branche dringend dazu aufgerufen wird, Weichen zu stellen. Als eine Stellschraube bietet sich hier der Ausbau des Angebotes an Studentenjobs mit klar erkennbarem Branchen- und Fachbezug an.“

Ausführliche Studienergebnisse sowie das komplette Ranking der beliebtesten Branchen sind online abrufbar unter:
studitemps.de/magazin/chemiebranche-verhaltenes-interesse-bei-absolventen

Über die Fachkraft 2030 Studie

Die „Fachkraft 2030″ ist eine Studienreihe zur wirtschaftlichen und allgemeinen Lebenssituation von Studenten und jungen Absolventen in Deutschland. Die von Constata in Kooperation mit dem Department of Labour Economics der Maastricht University durchgeführte Erhebung fand erstmals zu Beginn des Wintersemesters 2012/2013 statt. Insgesamt wurden in bisher neun Erhebungen über 200.000 Studenten aus ganz Deutschland befragt – zu wiederkehrenden und teils variierenden Themenkomplexen. Die Daten zur Studienreihe werden über Jobmensa erhoben. Hierbei handelt es sich um eine Jobplattform von Studitemps, über die sich bundesweit derzeit etwa [st_var_registrations] Studenten im Monat neu registrieren. Studitemps veröffentlicht einmal pro Jahr die neuesten Fachkraft-2030-Ergebnisse – erhältlich in gebundener Form oder als PDF.

Über Studitemps

Studitemps hat sich als Personaldienstleister auf die Überlassung von Studenten sowie die Vermittlung von Absolventen und Young Professionals spezialisiert. Das im Jahr 2008 von den WHU-Absolventen Benjamin Roos und Andreas Wels gegründete Unternehmen (studitemps.de) ist an 21 Standorten bundesweit vertreten, beschäftigt intern 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und jeden Monat etwa 6.500 Studierende. Als Betreiber von Jobmensa (jobmensa.de) kann Studitemps auf Deutschlands größte Online-Jobbörse für Studierende als Rekrutierungskanal zurückgreifen, zudem bietet Studitemps mit dem Portal Jobeinstieg (jobeinstieg.de) ein stetig erweitertes Angebot für Absolventen, die eine Vermittlung in Festanstellung suchen. Studitemps übernimmt das komplette Spektrum einer Personaldienstleistung von der Rekrutierung über die Auswahl, den Vertragsabschluss, die Zeiterfassung bis hin zur Lohnabrechnung. Die gesamte Prozesskette wird hierbei Schritt für Schritt digitalisiert, um einfache, schnelle und verlässliche Lösungen für Unternehmen und Arbeitnehmer zu bieten und es diesen zu ermögichen, den Fokus auf das Wesentliche zu legen: die Arbeit selbst. Studenten, Absolventen und Unternehmen haben die Wahl, persönlich vor Ort beraten zu werden oder sämtliche Prozesse digital abzuwickeln.

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