Baden-Württemberg punktet bei männlichen Hochschulabsolventen

Baden-Württemberg gehört unter Hochschulabsolventen zu den beliebtesten Regionen in Deutschland: 2015 lag die geschätzte Nettozuwanderung von Hochschulabsolventen bei 20 Prozent. 2014 waren es ebenfalls 20 Prozent und 2013 rund 16 Prozent. Im Bereich der ökonomisch wichtigen MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) verzeichnet Baden-Württemberg für 2015 sogar ein Plus von 24 Prozent.Das ist das Ergebnis einer Befragung unter 25.000 Studenten im Rahmen der Studienreihe „Fachkraft 2020“ von Studitemps.de und der Maastricht University.

Dabei fällt die prognostizierte Nettozuwanderung für Baden-Württemberg auf weiblicher Seite wesentlich verhaltener aus (13 %) als bei Männern (31%). Ein größerer geschlechtsspezifischer Unterschied konnte den vorliegenden Daten zufolge für 2015 lediglich in Bayern festgestellt werden, wo 36 Prozent männlichen (Netto-) Zuwanderern nur 12 Prozent weibliche gegenüberstehen. Im Vergleich dazu fallen die geschlechtlichen Wanderungstendenzen vieler anderer Bundesländer deutlich ausgeglichener aus.

Studitemps-Gründer und -Geschäftsführer Benjamin Roos: „Mit der ausgeprägten Attraktivität Baden-Württembergs als berufliches Zielland vieler Hochschulabsolventen lässt sich personell planen. Dennoch sind Arbeitgeber in Baden-Württemberg gut beraten, zukünftig stärker weibliche Jobinteressen zu bedienen. Andernfalls droht mit Blick auf den Zuzug junger Absolventen hier ein empfindliches geschlechtliches Ungleichgewicht.“

Ausführliche Studienergebnisse für Baden-Württemberg sind online abrufbar unter
studitemps.de/magazin/baden-wuerttemberg-ist-zielland-vieler-hochschulabsolventen/

Über die Fachkraft 2030 Studie

Die „Fachkraft 2030″ ist eine Studienreihe zur wirtschaftlichen und allgemeinen Lebenssituation von Studenten und jungen Absolventen in Deutschland. Die von Constata in Kooperation mit dem Department of Labour Economics der Maastricht University durchgeführte Erhebung fand erstmals zu Beginn des Wintersemesters 2012/2013 statt. Insgesamt wurden in bisher neun Erhebungen über 200.000 Studenten aus ganz Deutschland befragt – zu wiederkehrenden und teils variierenden Themenkomplexen. Die Daten zur Studienreihe werden über Jobmensa erhoben. Hierbei handelt es sich um eine Jobplattform von Studitemps, über die sich bundesweit derzeit etwa [st_var_registrations] Studenten im Monat neu registrieren. Studitemps veröffentlicht einmal pro Jahr die neuesten Fachkraft-2030-Ergebnisse – erhältlich in gebundener Form oder als PDF.

Über Studitemps

Studitemps hat sich als Personaldienstleister auf die Überlassung von Studenten sowie die Vermittlung von Absolventen und Young Professionals spezialisiert. Das im Jahr 2008 von den WHU-Absolventen Benjamin Roos und Andreas Wels gegründete Unternehmen (studitemps.de) ist an 21 Standorten bundesweit vertreten, beschäftigt intern 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und jeden Monat etwa 6.500 Studierende. Als Betreiber von Jobmensa (jobmensa.de) kann Studitemps auf Deutschlands größte Online-Jobbörse für Studierende als Rekrutierungskanal zurückgreifen, zudem bietet Studitemps mit dem Portal Jobeinstieg (jobeinstieg.de) ein stetig erweitertes Angebot für Absolventen, die eine Vermittlung in Festanstellung suchen. Studitemps übernimmt das komplette Spektrum einer Personaldienstleistung von der Rekrutierung über die Auswahl, den Vertragsabschluss, die Zeiterfassung bis hin zur Lohnabrechnung. Die gesamte Prozesskette wird hierbei Schritt für Schritt digitalisiert, um einfache, schnelle und verlässliche Lösungen für Unternehmen und Arbeitnehmer zu bieten und es diesen zu ermögichen, den Fokus auf das Wesentliche zu legen: die Arbeit selbst. Studenten, Absolventen und Unternehmen haben die Wahl, persönlich vor Ort beraten zu werden oder sämtliche Prozesse digital abzuwickeln.

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