Als Absolvent in die Logistik? Mehr Bewegung täte der Branche gut

Bei der Frage nach bundesweiter Attraktivität von Branchen und Arbeitgebern hat der Bereich Logistik bei Studierenden einen schwierigen Stand. Das ergab eine Befragung von Studienten und Studentinnen im Rahmen der bereits zum siebten Mal erhobenen Studienreihe „Fachkraft 2020“ von Studitemps.de und der Maastricht University.

Der Logistiksektor erzielt hinsichtlich der Bekanntheit seiner größten Arbeitgeber einen lediglich mäßigen Durchschnittswert von 58 Prozent. Das bedeutet konkret: Etwas mehr als jedem zweiten Studierenden in Deutschland sind die Top-7-Unternehmen der Sparte geläufig. Im Vergleich mit den Bekanntheitsgraden elf weiterer ausgesuchter Branchen, bedeutet dies Platz 8. In der Außendarstellung hat mit einem Spitzenwert von 94 Prozent der Einzelhandel die Nase vorn (Rang 1). Dagegen bedeuten 22 Prozent im Maschinen- und Anlagenbau den 12. und letzten Platz des Rankings.

Nur für durchschnittlich 35 Prozent derjenigen Studentinnen und Studenten, die die Top-7-Unternehmen des Logistiksektors kennen, wäre eine Karriere in diesem Bereich vorstellbar. Das sind in etwa halb so viele wie bei der beliebtesten Branche, der Automobilindustrie (62 %) – und nur zehn Prozentpunkte mehr als bei der unter zukünftigen Hochschulabsolventen als Arbeitgeber am wenigsten interessanten Telekommunikationssparte (25 %).

Deutsche Bahn (99 %) und Deutsche Post (99 %) kennen natürlich so gut wie alle Studentinnen und Studenten. Damit kann es der drittplatzierte Konzern Deutsche Lufthansa Cargo – mit immerhin noch 64 Prozent – nicht ganz aufnehmen. 62 Prozent Bekanntheit reichen DB Schenker zu Platz 4 im internen Vergleich. Deutlich weniger präsent sind die Unternehmen Dachser mit 37 Prozent sowie Kühne und Nagel mit 27 Prozent. Kaum bekannt ist Hamburger Hafen und Logistik (19 %) – das Unternehmen kennt gerade einmal jeder fünfte Studierende.

Dem akademischen Nachwuchs zwar zu beinahe 100 Prozent bekannt, überzeugen Deutsche Bahn und Deutsche Post dennoch nicht als potenzielle Arbeitgeber. Es können sich lediglich 29 bzw. 30 Prozent der Befragten vorstellen, später in einem der beiden Unternehmen zu arbeiten. Über deutlich mehr Zustimmung freuen sich Deutsche Lufthansa Cargo (48 %), DB Schenker (47 %) sowie Kühne und Nagel (44 %). Auch Dachser liegt mit 33 Prozent noch vor den beiden Branchenriesen. Lediglich Hamburger Hafen und Logistik (20 %) erzielt schlechtere Werte.

Ausführliche Studienergebnisse zum Thema sind online abrufbar unter
https://studitemps.de/magazin/als-absolvent-die-logistik-mehr-bewegung-taete-der-branche-gut/

 

Über die Fachkraft 2030 Studie

Die „Fachkraft 2030″ ist eine Studienreihe zur wirtschaftlichen und allgemeinen Lebenssituation von Studenten und jungen Absolventen in Deutschland. Die von Constata in Kooperation mit dem Department of Labour Economics der Maastricht University durchgeführte Erhebung fand erstmals zu Beginn des Wintersemesters 2012/2013 statt. Insgesamt wurden in bisher neun Erhebungen über 200.000 Studenten aus ganz Deutschland befragt – zu wiederkehrenden und teils variierenden Themenkomplexen. Die Daten zur Studienreihe werden über Jobmensa erhoben. Hierbei handelt es sich um eine Jobplattform von Studitemps, über die sich bundesweit derzeit etwa [st_var_registrations] Studenten im Monat neu registrieren. Studitemps veröffentlicht einmal pro Jahr die neuesten Fachkraft-2030-Ergebnisse – erhältlich in gebundener Form oder als PDF.

Über Studitemps

Studitemps hat sich als Personaldienstleister auf die Überlassung von Studenten sowie die Vermittlung von Absolventen und Young Professionals spezialisiert. Das im Jahr 2008 von den WHU-Absolventen Benjamin Roos und Andreas Wels gegründete Unternehmen (studitemps.de) ist an 21 Standorten bundesweit vertreten, beschäftigt intern 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und jeden Monat etwa 6.500 Studierende. Als Betreiber von Jobmensa (jobmensa.de) kann Studitemps auf Deutschlands größte Online-Jobbörse für Studierende als Rekrutierungskanal zurückgreifen, zudem bietet Studitemps mit dem Portal Jobeinstieg (jobeinstieg.de) ein stetig erweitertes Angebot für Absolventen, die eine Vermittlung in Festanstellung suchen. Studitemps übernimmt das komplette Spektrum einer Personaldienstleistung von der Rekrutierung über die Auswahl, den Vertragsabschluss, die Zeiterfassung bis hin zur Lohnabrechnung. Die gesamte Prozesskette wird hierbei Schritt für Schritt digitalisiert, um einfache, schnelle und verlässliche Lösungen für Unternehmen und Arbeitnehmer zu bieten und es diesen zu ermögichen, den Fokus auf das Wesentliche zu legen: die Arbeit selbst. Studenten, Absolventen und Unternehmen haben die Wahl, persönlich vor Ort beraten zu werden oder sämtliche Prozesse digital abzuwickeln.

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