Lukrative Studentenjobs: Chancen für Studierende – und Unternehmen

Die Zahl der Studenten wächst kontinuierlich – aktuell sind es ca. 3 Millionen. Zugleich steigen die Lebenshaltungskosten. Die Folge: Immer mehr Hochschüler haben Interesse an gut bezahlten Nebenjobs. Hieraus ergeben sich umfangreiche Chancen, sowohl für Studierende als auch für Unternehmen.

Köln, August 2019: Etwa zwei Drittel der Studierenden geht einer Nebenbeschäftigung nach. Aber welche Tätigkeitsfelder sind besonders attraktiv? Wo werden die höchsten Löhne gezahlt und wie können Unternehmen davon profitieren? Wir liefern Ihnen die Antworten, unter anderem mit der aktuellen Studitemps Erhebung zur Bezahlung von Studentenjobs. Untersucht wurden 12.000 vermittelte Stellen im Zeitraum zwischen 1. März und 30. Juni 2019.

Die bestbezahlten Studentenjobs nach Tätigkeitsfeldern und Bewerbungsanzahl

Das Gehalt ist neben Flexibilität und Arbeitsinhalten ein entscheidender Faktor bei der Jobsuche, auch für Studierende. Somit ist es keine Überraschung, dass Nebentätigkeiten mit dem im Mittel höchsten Stundenlohn durchschnittlich die meisten Bewerbungen erhalten. 

63 Prozent der befragten Personen arbeiten bereits parallel zum Studium; weitere 20 Prozent planen die Aufnahme eines Nebenjobs. Die Mehrheit bevorzugt eine längerfristige, dauerhafte Tätigkeit, wobei immerhin 30 Prozent Interesse an einer kurzfristigen Arbeit haben. Generell besonders beliebt bei Studenten sind unverändert Minijobs bis zu einer monatlichen Obergrenze von 450 Euro (5.400 Euro jährlich), bei denen Brutto gleich Netto sein kann, und kurzfristige, abgabenfreie Beschäftigungen für einen begrenzten Zeitraum von maximal 70 Tagen bzw. 3 Monaten im Jahr.  

Die größte Nachfrage besteht in der vorlesungsfreien Zeit, wenn sich die Zahl der gewünschten Arbeitsstunden von 15–20 auf annähernd 30 verdoppelt. Eine Win-Win-Situation für Studenten und Unternehmen: Erstere sammeln Erfahrungen und schaffen finanzielle Polster, Letztere kompensieren Personalengpässe. 

Die bestbezahlten Studentenjobs mit Anzahl an Bewerbungen im Überblick:

Als Spitzenreiter entpuppen sich erwartungsgemäß Jobs aus dem IT-Spektrum, wie Programmierer oder Support-Mitarbeiter 

„Für Studenten mit einem Händchen für IT gilt: Sie können sich den Arbeitgeber aussuchen und neben der Uni viel dazuverdienen. Selbst wenn Studierende sich die IT-Skills selbst beigebracht haben, stehen die Chancen gut” – kommentiert Studitemps CEO Eckhard Köhn. 

Doch es gibt Gegenbeispiele: Als Soziale Betreuer verdienen Studierende vergleichsweise viel und können bei Bedarf Erfahrungen auf ihrem zukünftigen Arbeitsgebiet sammeln. Weiterhin interessant: Eine körperliche Tätigkeit als Logistikhelfer, Auslieferungsfahrer etc. als Gegenpol ist für viele Studierende attraktiv. Hier winkt ebenfalls eine Bezahlung deutlich über dem gesetzlichen Mindestlohn.   

„Vielen Studierenden kommt es auf Flexibilität an. In der Logistik können Schichten kurzfristig geplant werden.” Und: „Studenten schätzen beispielsweise in der Logistik die körperliche Arbeit als guten Ausgleich zum ständigen Lernen.” – erklärt Köhn die unterschiedliche Nachfrage.

Regionale Unterschiede: Stundenlöhne im Schnitt an ausgewählten Standorten

Die durchschnittlichen Stundenlöhne unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich Branche und Tätigkeitsbereich, sondern ebenfalls nach Einsatzort. So ergeben sich teils signifikante Unterschiede bei der Bezahlung im Norden, Osten, Süden und Westen Deutschlands. 

Dies gilt insbesondere für beliebte Universitätsstädte wie Frankfurt, Hamburg oder München, in denen das Lohnniveau vergleichsweise hoch liegt München befindet sich mit durchschnittlich 12,08 Euro auf der Pole Position. Im Gegensatz dazu verdienen Studenten in Siegen, Osnabrück, Dresden, Jena und Passau im Schnitt relativ wenig.

München und Hamburg top, Passau und Jena am unteren Ende der Skala:

Setzt man diese Werte in Relation zu den Ausgaben, ergibt sich jedoch ein anderes Bild. An einem Trend-Standort wie München ist der Mehrverdienst durch die höhere Miete oftmals bereits aufgezehrt, während im Westen und Osten vielerorts günstigeres Wohnen und Leben das Konto schont. Die gute Nachricht: Auch wenn noch Nachholbedarf in puncto Gehalt besteht, verdienen Studenten bundesweit mehr. Im Vergleich zu 2014 durchschnittlich 22 Prozent, ein Anstieg von 9,23 Euro auf 11,29 Euro.

Studitemps Fazit:

Als Personaldienstleister und einer der größten Arbeitgeber für Studenten, Absolventen und Young Professionals, haben wir es uns auf die Fahne geschrieben,  jungen Akademikern nicht nur zu ermöglichen, einen Job zu finden, der zu ihnen, ihren Stärken und ihren Wertvorstellungen passt. Vielmehr spielen dabei eine faire Bezahlung sowie faire Bedingungen für die von uns überlassenen Studenten eine essenzielle Rolle. So liegt unsere Besetzungsquote anhand von vier Faktoren zwischen 85%-90%: Region, Verfügbarkeiten, Fähigkeiten und Jobvorlieben.

Durch unsere Online Plattform Jobmensa gelingt uns der Zugang zu einer großen Datenbank an jobrelevanten Informationen über Studenten und können diese mit modernsten Technologien auf die passendsten Jobs matchen. So fällt die Wahl zu Beginn des Studiums ‒ aufgrund des schnellen Geldes ‒ zumeist auf fachfremde Jobs. Die Praxiserfahrungen, in den fachnahen Tätigkeiten, werden eher zum Ende des Studiums gesammelt.

Aber auch hier schlagen wir mit Jobeinstieg die Brücke: Unser Ziel ist es unsere Studenten vom Erstsemestlerjob, zum Karrierestart als frischgebackener Absolvent bis hin zur nächsten beruflichen Herausforderung als Young Professional zu begleiten ‒ dabei agieren wir für unsere Kundenunternehmen als professioneller Partner bei Personalfragen.