Guck mal wer da spricht – Teil 2: Wir sind Studitemps

Studitemps ist ein Ort für kreative Köpfe, Querdenker und alle, die Lust darauf haben etwas zu bewegen. In unserer aktuellen Reihe möchten wir Mitarbeiter vorstellen, die sich mit eben dieser Mentalität identifizieren und in den vergangenen Jahren gemeinsam mit dem Unternehmen gewachsen sind. Sie geben Einblick in ihre persönliche Studitemps Karriere.

Heute im Gespräch: Franziska Schmidt, Branch Manager Düsseldorf

Franziska ist seit 2013 treues Mitglied der Studitemps Gmbh. Wie einige andere zuvor, hat auch sie über Umwege von Studitemps erfahren. Angefangen als Recruiter, leitet sie heute als Branch Manager den Standort Düsseldorf. Von Anfang an war sie von der Energie des Unternehmens begeistert und beschloss letztendlich Teil unseres Teams zu werden und zu bleiben.

Was hat Fußball mit deinem Einstieg bei Studitemps zu tun?

In meiner Studienzeit habe ich in einer Soccerhalle gearbeitet. Jeden Mittwoch hatte das Studitemps Team dort einen Platz gemietet. Die verrückte und wilde Truppe war mir von Anfang an sympathisch. Einer der Geschäftsführer verletzte sich am Bein und ich holte sofort ein Eispack. Das war mein erster richtiger Kontakt mit dem Unternehmen. Bei meiner Jobsuche bin ich dann über Studitemps gestolpert und dachte mir Ach, die kennst du ja!”. Das Team war mir positiv in Erinnerung geblieben und ich bewarb mich als Recruiter für den Standort Köln.

Hattest du mit Recruiting vorher schon Mal was am Hut, oder war das hier alles Neuland für dich?

Ich habe im Studium unter anderem den Schwerpunkt Personal gewählt. Passend dazu absolvierte ich ein Praktikum bei einem großen Telekommunikationsunternehmen. Dort durfte ich das Assessmentcenter für Führungskräfte begleiten. Das hat mich darin bestärkt, dass ich auf jeden Fall im Recruiting arbeiten möchte. Hier herrscht einfach unheimlich viel Energie, Hands-on-Mentalität und es gibt viele coole Leute.

Doch seit 2017 bist du an einem anderen Standort mit einer neuen Stelle?

Genau! Am 1. Januar 2017 durfte ich als Branch Manager den Standort Düsseldorf eröffnen. Von der Bürosuche, über die Gestaltung der Räume, alles lag auf einmal in meiner Hand. Eine wahnsinnig spannende Aufgabe und Zeit.  

2018 haben wir unser 10-Jähriges Jubiläum gefeiert. Von der Mentalität her sind wir gefühlt noch immer ein Start-up Unternehmen. Vom Agieren schon lange nicht mehr. Was meinst du?

Viele Sachen haben wir uns erhalten. Nämlich die Guten! Man könnte sagen: das Beste aus zwei Welten. Wir werden professioneller, führen Standards an Stellen ein, an denen sie notwendig sind. Auch die Umgangsformen erinnern eher noch an ein Start-up. Egal ob Werkstudent oder Geschäftsführer. Wir bleiben immer beim DU. Fällt beispielsweise einem Werkstudenten etwas auf, kann er immer zum Vorgesetzten gehen und sagen … vielleicht können wir DAS ändern …” . Wenn alles gut läuft, ist es spätestens in drei Wochen umgesetzt. Durch unsere Open Spaces geben wir dem ganzen sogar einen Rahmen, hier diskutiert der Werki mit dem COO, Marketing mit dem Vertrieb, Product mit Finance usw., über Themen die uns alle angehen und da kommt immer was Gutes bei rum. Wie zu unseren anfänglichen Zeiten, findet eine Idee bei uns immer noch schnell in die Umsetzung. Außerdem, und das ist nicht selbstverständlich, feiern wir einfach gut zusammen. Bei uns ist nichts gezwungen und jeder freut sich auf unsere Events. Diese Energie projizieren wir, meiner Meinung nach, im Anschluss immer positiv auf unsere Arbeit.

Aber auch bei uns gab es schon den ein oder anderen Personalwechsel. Wie kommt es, dass du immer noch bei uns bist?

Ich konnte mich immer neuen Herausforderungen stellen und mich weiterentwickeln. Erst Junior Recruiter und dann relativ schnell stellvertretender Recruiting Manager. Als klar war, dass es einen Standort in Düsseldorf geben wird, habe ich mich sofort auf diese Stelle beworben. Schließlich habe ich die Chance bekommen. Meine Vorgesetzten haben immer wieder gesehen was ich leiste und so wurde mir viel Wertschätzung entgegengebracht. Mir macht es Spaß, aber man braucht auf jeden Fall hier und da einen langen Atem. Manchmal kann es zu kompletten Umstrukturierungen kommen und dann wiederum kommt DIE eine Chance.

Gibt es deiner Meinung nach noch Verbesserungsvorschläge?

Hinsichtlich der Flexibilität in puncto Arbeitsalltag ist sicherlich noch ein wenig Luft nach oben. Vor allem aber muss ausreichend kommuniziert werden, um letztlich die bestmögliche Arbeit abliefern zu können. Wenn man wegen seiner Kinder beispielsweise räumlich eingeschränkt ist, muss die Möglichkeit bestehen, für einen längeren Zeitraum von zu Hause aus zu arbeiten. Die Kommunikation sollte dann über Videocall o.ä. stattfinden. Das Arbeiten 4.0 muss an dieser Stelle ein bisschen weiter forciert werden. Dabei muss natürlich gewährleistet sein, dass nicht alle gleichzeitig im Home Office sind. Chancen und Möglichkeiten dazu aber sollten in jedem Fall eingeräumt werden und über gemeinsame Lösungen nachgedacht werden.

Was möchtest du zukünftigen Studitemps Bewerbern mit auf den Weg geben?

Wir freuen uns immer über Neulinge. Das Gute ist: Bei uns kann jeder fast alles werden. Hört sich plump an, ist es aber nicht, denn Lücken im Lebenslauf oder mehrere Studienabschlüsse sind egal, wenn der Mensch dahinter zu uns passt. Wichtig ist das was du leistest und das wird dann eben auch wertgeschätzt. „Gleichberechtigung“ oder „Frauenquote“ zum Beispiel sind Themen mit denen wir uns nicht groß auseinandersetzen müssen, da beides schon immer bestand. Auch wenn unsere Geschäftsführung zurzeit ein wenig  „männerlastig“ ist, aber da arbeiten wir noch dran *lach*.

Was macht das Unternehmen für dich besonders?

Wir werden hier gemeinsam erwachsen. Zu Beginn meiner Ära war ich noch nicht verheiratet oder Mutter. Genau wie meine Kollegen. Heute reden wir über Hochzeiten, Kinder und Kita Plätze. Ich selbst bin im vergangenen Jahr Mutter geworden und habe mir die Elternzeit mit meinem Mann geteilt, so dass ich nach einem halben Jahr auf meine Stelle zurückkehren konnte. Man hat auf der einen Seite die private Entwicklung und auf der anderen Seite die des Unternehmens und ich glaube, sowas verbindet. Man geht nicht einfach „nur” zur Arbeit. Inzwischen stehen wir zwar abends nicht mehr so oft mit unserem Feierabendbier am Kiosk wie früher, sondern bringen unsere Kinder ins Bett. Aber auch das ist natürlich schön.

Gibt es etwas was sich bei dir über die Jahre besonders eingeprägt hat?

Die Partys, ganz klar! Nein, Spaß beiseite. Ich habe sehr viel einprägsame und gute Erinnerungen an die vergangenen sechs Jahre, alleine meine eigene Entwicklung in der Zeit. Klar, es sind auch komische Sachen passiert. Aber das gehört halt dazu. Wir sind eben eine Firma im Wandel.

Und genau das trifft es auf den Punkt: Wir sind ein Unternehmen im Wandel. Studitemps bleibt nicht stehen, sondern geht und wächst mit der Zeit. Hier treffen viele Menschen und Ideen aufeinander, die diese Firma zu dem machen, was sie heute ist.