Fachkraft 2030

Studienreihe zur Lebenssituation deutscher Studierende

Fachkraft 2030

Studienreihe zur Lebenssituation deutscher Studierende

Studienreihe zur Lebenssituation deutscher Studierende

Die „Fachkraft 2030″ ist eine Studienreihe zur wirtschaftlichen und allgemeinen Lebenssituation von Studenten und jungen Absolventen in Deutschland. Die von Constata in Kooperation mit dem Department of Labour Economics der Maastricht University durchgeführte Erhebung fand erstmals zu Beginn des Wintersemesters 2012/2013 statt. Insgesamt wurden in bisher neun Erhebungen über 200.000 Studenten aus ganz Deutschland befragt – zu wiederkehrenden und teils variierenden Themenkomplexen.

Die Daten zur Studienreihe werden über Jobmensa erhoben. Hierbei handelt es sich um eine Jobplattform von Studitemps, über die sich bundesweit derzeit etwa 13.000 Studenten im Monat neu registrieren. Studitemps veröffentlicht einmal pro Jahr die neuesten Fachkraft-2030-Ergebnisse – erhältlich in gebundener Form oder als PDF.

Downloads

2017:
Fachkraft-2020-Studie aus 2017: Download (PDF)

2016:
Fachkraft-2020-Studie aus 2016: Download (PDF)

2015:
Fachkraft-2020-Studie aus 2015: Download (PDF)

2013:
Fachkraft-2020-Studie aus 2013: Download (PDF)

2012:
Fachkraft-2020-Studie aus 2012: Download (PDF)

Weitere Informationen

Die erste Erhebung der Fachkraft 2030 war der Startschuss zu einer umfassenden Vergleichsanalyse, die seither jährlich publiziert wird. Der Titel „Fachkraft 2030“ zielt dabei auf die sich maßgeblich wandelnde Bildungslandschaft in Deutschland ab.

Zu nennen ist hier in erster Linie die nahezu abgeschlossene Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Bologna-Reform). Bundespolitisch anvisiert ist neben der internationalen Vergleichbarkeit akademischer Grade auch und insbesondere die frühzeitigere Verfügbarkeit junger Nachwuchskräfte am Arbeitsmarkt. Jedoch geht dies in der Konsequenz mit einer erheblichen Veränderung der akademischen Rahmenbedingungen einher. So ist die Zahl der Studenten in Deutschland seit 2008 – maßgeblich beeinflusst durch kurzzeitige Effekte der Schulzeitverkürzung (G8-Reform) sowie der Aussetzung der Wehrpflicht – von 2 Millionen auf rund 2,8 Millionen gestiegen.

Weiterhin soll die Studie den Diskurs über den Fachkräftemangel in Deutschland um die Perspektive der Studenten erweitern. Wenn es darum geht, Mittel und Wege zur Eindämmung des Fachkräftemangels aufzuzeigen, stehen drei Bevölkerungsgruppen im Fokus: Frauen, Migranten und Ältere. Hier geht es vor allem darum, die Hürden für einen Berufs(wieder)einstieg für diese Gruppen abzubauen und sie in Beschäftigungsverhältnisse in vom Fachkräftemangel betroffene Branchen zu bringen. Ausgeklammert bleiben weitgehend Maßnahmen, die auf eine frühzeitige Branchen- und Unternehmensbindung der Studenten abzielen – und das, obwohl Studenten die Fachkräfte von morgen sind. Diesen blinden Fleck in der Wahrnehmung von Politik und Wirtschaft möchte die Studienreihe Fachkraft 2030 beseitigen.

Die Herausforderungen und Problemfelder dieser Entwicklung sind für Hochschulen, Studenten, Politik und Wirtschaft bisher nicht abschließend erfasst. Die Studienreihe Fachkraft 2030 verfolgt deshalb vor allem das Ziel, den wissenschaftlichen Kenntnisstand zur Lebens- und Arbeitssituation, zu Berufsaussichten und Karriereoptionen der Studenten um semesteraktuelle Analysen zu erweitern.

Anfang 2015 wurden die Durchführung und Analyse der Fachkraft 2020 an Constata übergeben. Sowohl die Erhebung über das von Studitemps betriebene studentische Jobnetzwerk Jobmensa als auch die wissenschaftliche Kooperation mit dem Department of Labour Economics der Maastricht University blieben davon unberührt.

Detaillierte Darstellungen können Sie den publizierten Vollversionen der Studie entnehmen.

Presseanfragen richten Sie bitte an presse@studitemps.de. Wissenschaftliche Anfragen können an fachkraft-sbe@maastrichtuniversity.nl oder anfrage@constata.de gerichtet werden.